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D Sälbscht-Inszenierig vo dä Grasshoppers Am G. häts gfalle Wärum Tiinis tüend Mundart schriibe

B-Side Logorrhö Nach dem Hochdeutsch-Nein stellt sich nun natürlich generell die Frage: Wieso nur im Kindergarten, wieso nicht in allen Lebenslagen Zürcher Dialekt sprechen? Es wäre doch zum Wohl, des inneren Kindes, das mit Mundart gross wurde. Und wieso nicht gleich auch Dialekt schreiben? In einem Pilot wollen wir es in dieser Spalte heute versuchen. Anlass dazu gab das elende Fussballspiel vom Sonntag: Wänns eim schlächt gaht, muess mer sich am Alte feschthebe. Guet hät mer das am Sunntig bim Derbi gmerkt. Nur als FCZler natürli, wil normalerwis erläbt mer zum Glück ja nöd, wie sich d Hoppers vor em Match sälber inszeniered. Zerscht behauptet dä Stadion-Spiiker, dass sie dä ältischt Klub i dä Schtadt sind, obwohls nach Rächnig vo dä Zürcher ja nur ein Klub git. Dänn wird fascht jedä Meischtertitel einzeln ufzellt, obwohl dä letscht weiss nöd wie lang her isch. Und dänn seit dä Cabanas imene Filmli amene Knirps, «chum, mir gönd go Gschicht schribe». Und dann fangts Spiel a, und ehrlich gseit, irgendwie hät mer sich die Gschicht doch es bitz andersch vorgstellt. (reu) Aus dem Grossraumbüro Er seg am Samschtig ab sich sälber verschrocke, hät dä Grossruumbüro-Kolleg G. gseit, won er hüt am Morge serscht Mal s Muul ufgmacht hat. Ihm heg nämlich jedes Lied am Concuur gfalle. Wer dä G. kännt, cha das nöd würkli erstuune. Frögt sich, kännt är sich sälber? Dann noch eine Anmerkung in Hochdeutsch, weil es mehr den EU-Raum betrifft: Zum Glück haben die Griechen nicht gewonnen. Die hätten sich die Austragung des nächsten Song Contest gar nicht leisten können. (reu) Logorrhö Wär Mundart tippt, fühlt sich es bizzli schizofren. Er dörf zwor ändlich so schribä, win iim s Muul gwachse isch. Abr leidr chan er das nöd, wil ärs nia glärnt hät. Und so frögt sich dä Neo-Analfabet, wärum d Teenager so gärn uf Dialäkt tüend schriibe. D Antwort ergit sich von ällei: Wil Pubertät oft ä schizofreni Ziit isch. (Anmerkung der Redaktion: Dieser Beitrag ist in einem etwas verwaschenen Ostschweizer Dialekt verfasst worden. Was eine weitere grundsätzliche Frage aufwirft: Dürfen Kindergärtnerinnen aus dem Rheintal auch in Zürcher Kindergärten unterrichten?) (bat)

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