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Cinéma Solaire: Das portable Kino

Während die meisten Theater im Sommer eine Kunstpause einlegen, ist im Film das Gegenteil der Fall. Dort herrscht Open-Air Hochbetrieb. In Winterthur ist während fünf Tagen das Cinéma Solaire zu Gast, ein portables und umweltfreundliches Kino. Es wird mit Sonnenenergie betrieben und zeigt Filme, die nur selten im Kino zu sehen sind, wie beispielsweise den Dokumentarstreifen «A Road Not Taken» von Christina Hemauer und Roman Keller. Darin geht es um die Geschichte und die Problematik der Energiepolitik. 1979 installierte US-Präsident Jimmy Carter in einer visionären Aktion eine Solaranlage auf dem Dach des Weissen Hauses. Sein Nachfolger liess die Paneele wieder entfernen – im Zeichen einer radikalen Abwendung von Carters Energieprogramm. «A Road Not Taken» dokumentiert nun die Reise der beiden Sonnenkollektoren ins National Museum of American History. Die beiden Filmer begegnen Menschen auf der Strasse, Zeitzeugen und Politikern, die Stellung nehmen zur Geschichte und zur aktuellen Situation der amerikanischen Energiepolitik. Parallel dazu werden Fotos und Archivaufnahmen eingeflochten, von der Installation der Sonnenkollektoren auf dem Weissen Haus über die Ölkrise von 1979 bis hin zur Vereidigung von Roland Reagan 1981. Die Verknüpfung der beiden Zeitebenen soll die Verbindung von Energiepolitik zu Konflikten des politischen und öffentlichen Lebens deutlich machen. Oberer Graben, 21.30h.

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