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Bundesrätin zeigt Möglichkeiten zur Integration auf

Eveline Widmer-Schlumpf gab sich in Dietlikon volksnah. Die Ausländerpolitik beschäftigt die Bevölkerung.

Von Alexander Lanner Dietlikon – Weit über 100 Zuhörer lauschten gestern Abend im Dietliker Fadachersaal den Ausführungen von Bundesrätin Eveline Widmer-Schlumpf. In ihrem Referat strich sie heraus, was man den Einwanderern bieten muss und was man von ihnen erwarten darf. «Die Schweiz hat einen hohen Anteil an Ausländern. In aller Regel funktioniert das Zusammenleben auch gut», hielt die EJPD-Vorsteherin fest. Dennoch ist die Schweiz mit realen Problemen konfrontiert, die nach einer Lösung verlangen. Integration sei ein wichtiger Bestandteil der Ausländerpolitik. In den Gesetzen sei vieles schon verankert. «Man braucht nur den Mut, diese Gesetze auch umzusetzen». Sie fügte auch an, dass laut Kriminalstatistik 50 Prozent der Verurteilen Ausländer seien. Pauschalisieren lasse sich diese Situation aber nicht. Es gebe keinen Grund, «schwarz oder schwarze Schafe» zu malen, sagte sie weiter. Dennoch müssen sich alle «an unsere Regeln in der Schweiz» halten. Das eigentliche Programm zur Integration bestehe aber erst seit wenigen Jahren. Die Umsetzung brauche viel Zeit. BDP im Wahlkampf für 2011 Der Auftritt von Widmer-Schlumpf war von der Zürcher BDP-Sektion wohl nicht ohne Hintergedanken organisiert worden. Im Hinblick auf die Kantonalwahlen im Frühling 2011 will die Partei vermehrt präsent sein. Bislang konnte die Partei im Kanton noch nicht richtig Fuss fassen. Im Kantonsrat ist sie nicht vertreten. Bis heute hält sie lediglich in 7 von 171 Gemeinden im Kanton insgesamt 23 Mandate.

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