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Bombendrohung und düstere Finanzlage

Weihach – Unter Polizeischutz stimmten die Weiacher am letzten Freitag über Steuerfuss und Budget ab. Grund war die Bombendrohung, die am Morgen bei der Verwaltung eingegangen war. Der Drohung lag ein Artikel des «Zürcher Unterländers» zur geplanten Steuererhöhung um 8 Prozent auf 95 Prozent bei. «Wer sich unwohl fühlt, darf gehen», erklärte Gemeindepräsident Paul Willi zu Beginn der Versammlung. Doch die Weiacher blieben. Denn die geplante Steuererhöhung löste auch bei ihnen Unmut aus. Um die Finanzen der Gemeinde steht es schlecht. Die Erträge sind in den letzten Jahren stark gesunken, die Kosten gestiegen. Der frisch gewählte Gemeinderat muss nun die Misswirtschaft seiner Vorgänger ausbaden. «Eine Korrektur ist dringend nötig, um die Lage wieder zu stabilisieren», sagte Willi. Nach der Abstimmung zum Voranschlag stand das Ergebnis 33 zu 33 Stimmen. Einige der 72 Anwesenden hatten gar nicht erst abgestimmt. Der Stichentscheid durch den Präsidenten war nicht möglich, denn er hatte seine Stimme bereits abgegeben. Nun will der Gemeinderat Anfang nächsten Jahres ein überarbeitetes Budget vorlegen.(rut)

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