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Bern/Zürich – Die Bundesanwaltschaft (BA) klagt zwei Bosnier im Zusammenhang mit einem Bombenfund in Höngg des versuchten Mordes an, wie sie in einer Mitteilung schreibt.

Bern/Zürich – Die Bundesanwaltschaft (BA) klagt zwei Bosnier im Zusammenhang mit einem Bombenfund in Höngg des versuchten Mordes an, wie sie in einer Mitteilung schreibt. Das Attentatsversuch ereignete sich am 17. Dezember 2006. Die Stadtpolizei musste nach Höngg ausrücken, weil eine Person unter einem parkierten Mercedes ein verdächtiges Paket entdeckt hatte. 150?Anwohner wurden evakuiert. Wie sich wenig später herausstelle, enthielt das Paket eine «funktionstüchtige Bombe mit hochbrisantem Sprengstoff», wie Jeannette Balmer, Sprecherin der Bundesanwaltschaft, damals sagte. Zwei Tage später wurden zwei Personen verhaftet und noch am gleichen Tag wieder frei gelassen. Sie sind laut Balmer nicht identisch mit den Angeklagten. Im Februar 2008 wurde dann ein Mann unter dem Verdacht der versuchten vorsätzlichen Tötung und der Gefährdung durch Sprengstoffe in verbrecherischer Absicht verhaftet. Die BA will sich nicht dazu äussern, ob er einer der Angeklagten ist. 429 Gramm Sprengstoff Die Bombe bestand aus 429 Gramm Sprengstoff und einem zum Zeitzünder umgebauten Handy. Der Sprengstoff stammte aus Beständen der serbischen Armee. Wäre der Sprengsatz explodiert, hätte er laut BA Menschen im Fahrzeug oder in dessen naher Umgebung töten können. Die Bombe galt dem Besitzer des Mercedes, einem in Dietikon lebenden Serben. Er hatte in Höngg eine dort wohnende Kroatin besucht, mit der er in Regensdorf das Restaurant Downtown betrieben hatte. Das Lokal ging 2006 in Konkurs und soll einen Schuldenberg hinterlassen haben. (bg)

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