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Aufruhr im Bundeshaus Nach der Departementsverteilung, TA vom 28./29. 9.

Aufruhr im Bundeshaus Nach der Departementsverteilung, TA vom 28./29. 9. Leere Versprechen. Was haben uns die «Hohepriester» der «Anstandsparteien» doch alles versprochen. Zum Beispiel, dass nach der Abwahl von Christoph Blocher endlich Ruhe einkehren wird im Bundesrat. Von wegen. Bundesrätin Eveline Widmer-Schlumpf ist offenbar wirklich jedes Mittel/Manöver recht, um im Amt zu bleiben. Staatspolitisch bedenklich bleibt aber vor allem, dass das Bundeshaus immer mehr zum «Intrigantenstadl» verkommt. Peter Triner, Remetschwil Tanzende Finanzchefin. So plump sollte der Tagi nicht Partei für Sommaruga ergreifen: «Ein Departement, wo sie ihre Strahlkraft hätte entfalten können, wollten ihr die Kollegen nicht gönnen», ja, sie müsse zukünftig sogar politisch heikle, undankbare Probleme lösen. Also arbeiten, nicht nur repräsentieren und Hände schütteln. Vor der Wahl lobte der TA ihren Tiefgang und ihr Brückenbauer-Talent. Genau dies wird ihr jetzt zugutekommen. Der Tabubruch war offenbar die «Frechheit», dass die bei weitem bestqualifizierte und bestvorbereitete Schweizer Politikerin Gebrauch von ihrem Wahlrecht machte und das Finanzdepartement übernimmt. Mich freuts! Auch wenn sie vielleicht nur einen Sommer tanzt; sie wird es brillant tun. Jean-Jacques Bertschi, Wettswil Ohne SP-Bundesräte. Nach dem Ärger über die für sie nicht befriedigende Departementsverteilung rate ich der SP: Rückzug ihrer beiden Bundesrätinnen auf den nächstmöglichen Termin! Es ist nämlich durchaus denkbar, dass sich eine derart mutige Tat positiv auf die nächstjährigen Parlamentswahlen auswirken könnte. Jakob Schiltknecht, Oberwil b. Zug «Das Bundeshaus verkommt immer mehr zum Intrigantenstadl.»

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