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ABDUCTION

ABDUCTION Von John Singleton, USA 2011; 106 min. Action Ein Teenager (Taylor Lautner) findet ein Foto von sich als Baby auf einer Website für vermisste Kinder. Wurde er als Baby entführt? Bevor er sich mit dem kuriosen Fund auseinandersetzen kann, dringen Männer in die Wohnung ein und ermorden seine angeblichen Eltern. Züritipp «Twilight»-Darsteller Taylor Lautner macht stets ein Gesicht, als versuche er, sich seiner Rollentexte zu erinnern. Tatsächlich ist der spannungslose, durchschaubare Film von John Singleton («2 Fast 2 Furious») nur zum Vergessen. (ase) Abaton 7, Abaton 10, ABC 4, Arena 3 THE ADVENTURES OF TINTIN Von Steven Spielberg USA 2011; 107 min. Animation Nachdem er ein mysteriöses Pergament entdeckt hat, verschlägt es den Reporter Tintin (Jamie Bell) auf hohe See und in die Wüste, wo er mit dem fluchenden Kapitän Haddock (Andy Serkis) auf Schatz-suche geht und sich gegen den Böse- wicht Sakharin (Daniel Craig) stellt. Züritipp Steven Spielbergs animierte Kinofassung von Hergés Comic- Klassiker stützt sich auf das Performance-Capture-Verfahren, das menschliche Bewegungen in Animation umwandelt. Der Trickfilm steckt voller visueller Gags: Einmal etwa wird Tintins aus dem Meer lugende Haartolle zur Haiflosse. Das Drehbuch verquickt verschiedene Tintin-Bände zu einem Abenteuerfilm für Eroberer, doch die rasanten Actionszenen kontrastieren mit einer dürftig zusammengeklebten Story und hohler Psychologie. Spielbergs Versuch ist ehrenwert, aber dem Film gehen Tiefe und innere Bewegung ab. (blu) Abaton 3, Abaton A, Abaton B, ABC 3, Arena 4, Arena 5, Corso 1, Corso 2 BEHZAT C Von Serdar Akar, Tür 2011; 107 min. Krimi Der Titelheld ist auf ungewöhnliche Verbrechen spezialisiert. Dieses zum Beispiel: In einem Park ist eine ältere Dame lebendig begraben worden. Und es sieht ganz so aus, als hätten Polizisten mit dieser Schweinerei zu tun. Metropol 2 BRUEGEL: THE MILL & THE CROSS Von Lech Majewski, Sd / Pol 2011; 92 min. Experimentalfilm Dieser Experimentalfilm tritt gleichsam ins Wimmelbild «Die Kreuztragung Christi» des flämischen Malers Pieter Bruegel und erweckt es zum Leben. Figuren aus dem Bild wie auch der Maler selbst (Rutger Hauer) ergreifen das Wort. Züritipp Der Film des Regisseurs und Videokünstlers Lech Majewski («Angelus») ist zugleich Deutung des und Huldigung an das faszinierende Gemälde aus dem Jahr 1564. Zauberhaft ist die Kombination von Schauspielern mit den von Majewski nachgemalten Bildausschnitten im Hintergrund; die 3-D-Animationen dagegen fügen sich weniger gut ein, und auf die bedeutungsschwangeren Monologe von Charlotte Rampling hätte man gern verzichtet. Dennoch wird in diesem Tableau vivant mit seinen vielen Bildebenen Kultur- geschichte lebendig. (blu) Arthouse Movie 2 THE CHANGE-UP Von David Dobkin USA 2011; 112 min. Comedy Zwei Kindheitsfreunde könnten unterschiedlicher nicht sein: Während der eine (Jason Bateman) Frau, Kinder und Anwaltspatent hat, ist der andere (Ryan Reynolds) Partytiger und Faultier. Nachdem beide in einen mysteriösen Brunnen gepinkelt haben, finden sie sich im Körper des jeweils anderen wieder. Jetzt muss der Blödian in die Kanzlei und der Anwalt zum Porno-Casting. Züritipp Der Film ist keine fünf Minuten alt, da hat schon jemand Exkremente im Gesicht. Regisseur David Dobkin («Wedding Crashers») bietet Fäkalhumor der abführendsten Sorte, der bei den meisten Menschen nicht Lach-, sondern Magenkrämpfe auslösen dürfte. (ase) Abaton 5 &6, Arena 9, Capitol 2, Corso 3 LE CHAT DU RABBIN Von Joann Sfar / Antoine Delesvaux F 2011; 89 min. Animation Eine Katze, die bei einem Rabbiner im Algier der 20er-Jahre lebt, lernt zu sprechen und quasselt fortan pausenlos. Als sie eine Bar Mizwa verlangt, reisen Tier, Rabbiner, ein russischer Maler und ein Berber südwärts, um das mythische afrikanische Jerusalem zu suchen. Züritipp Der von algerischen Juden abstammende Comiczeichner und Regisseur Joann Sfar schafft eine eigenwillige poetische Welt. Sein Zeichentrickfilm lebt von Witz, Stimmung und Arabesken, ohne in orientalischen Kitsch zu kippen. Sprecher François Morel verleiht der Katze ein süffisantes Timbre, das über die episodische Erzähl- form und den schwachen Schluss hinwegtröstet. (blu) Riffraff 1 COLOMBIANA Von Olivier Megaton, USA 2011; 107 min. Action Die Tochter eines Drogen-barons sieht als Kind, wie die Killer eines Kartells ihren Vater erschiessen. Das Mädchen flieht von Kolumbien in die USA. Zehn Jahre später ist aus dem Mädchen eine Frau mit Modelmassen geworden, die auf Rache aus ist. Züritipp Luc Besson mag die Verbindung von Frauen und Knarren. Das ist gute, solide Action. Mehr nicht. (leo) Abaton 7 CONTAGION Von Steven Soderbergh USA 2011; 106 min. Thriller Als eine Geschäftsfrau (Gwyneth Paltrow) aus Hongkong in die USA zurückkehrt, breitet sich eine tödliche Tierseuche über die Welt aus, die den Mann (Matt Damon) der Geschäftsfrau, eine Epidemie-Spezialistin (Kate Winslet) und deren Boss auf Trab hält. Züritipp Steven Soderberghs Star-Vehikel bemüht wieder einmal den Kniff Ensemblefilm, um ein Virus, das keine Grenzen kennt, in einen ebenso globalisierten Thriller zu verpacken. Inspiriert ist die Geschichte von Sars und der Vogelgrippe, doch was allenfalls als internes Lehrvideo für die WHO nützlich sein könnte, überzeugt in erzählerischer Hinsicht über- haupt nicht: Wenig ist hier dramatisiert, und einzig Damon vermag seine Figur mit einem Hauch von Leben auszustatten. (blu) Abaton 8, Arena 1 CRAZY, STUPID, LOVE Von Glenn Ficarra John Requa, USA 2011; 118 min. Komödie Nachdem seine Frau (Julianne Moore) ihm eröffnet hat, dass sie die Scheidung will, sitzt der Mittvierziger Cal (Steve Carell) traurig in der Bar, wo ihn ein Don Juan (Ryan Gosling) aufgabelt. Fortan bekommt Cal Styling-Tipps und Frauen ins Bett. Aber ist er wirklich glücklich? Züritipp Julianne Moore und Ryan Gosling heben diese Liebeskomödie über den Durchschnitt heraus: Moore injiziert Dramatik in ihre Rolle, während der alarmierend attraktive Gosling alle an die Wände charmiert. Drehbuchautor Dan Fogelman hat ein paar Trickfilme geschrieben, weshalb man sich zuweilen in einem Hühnerstall wähnt. Die Story bietet überraschende Wendungen und versinkt am Ende leider in grässlicher Sülze; doch gelingen der Komödie visuelle Pointen sowie kuriose Meta-Scherze wie jener über «Dirty Dancing» als Anmachspruch. Man hätte sich allerdings einen strengeren Cutter gewünscht. (blu) Capitol 2 THE DEBT Von John Madden, USA 2011; 113 min. Thriller 30 Jahre lang war eine Ex-Mossad-Agentin (Helen Mirren) nicht die jüdische Heldin, als die sie sich hat feiern lassen. Aber alte Schulden, so wollen es die Regeln eines putzsüchtigen Kinos, müssen einmal bezahlt werden. In diesem Film von John Madden schickt eine höhere Gerechtigkeit sozusagen eine Betreibung. Also geht eine Frau, die sich an eine Lebenslüge fast gewöhnt hat, noch einmal auf Nazijagd, um die zu werden, für die man sie schon hält. Züritipp Das ist ein akzeptabler Thriller, spannend inszeniert, differenziert gedacht (bis auf das abstruse Ende). Und doch, es ist eine eigentümlich papierene Differenziertheit. Man hört ihre Korrektheit rascheln. Selbst Helen Mirren, der man sonst ja alles abnimmt, wirkt wie aus moralischem Pappmaché. (csr) Frosch Studio 2 EL BULLI &endash COOKING IN PROGRESS Von Gereon Wetzel, D 2011; 108 min. Dokumentarfilm Jahrelang war El Bulli das berühmteste Restaurant der Welt. Das Besondere daran war nicht nur seine sogenannte Molekular- küche &endash ein Begriff, den Koch Ferran Adrià gar nicht mag &endash, sondern dass es jedes Jahr für sechs Monate dichtmachte, damit die Köche in einem Labor neue Verrücktheiten austüfteln konnten. Seit Ende Juli ist es geschlossen. 2014 soll an seiner Stelle ein Kreativitätszentrum ent- stehen. Der Film von Gereon Wetzel dokumentiert also etwas, das bereits Vergangenheit ist. Züritipp Zuerst ist es faszinierend, den Köchen beim Experimentieren im Labor zuzuschauen: Sie kommen einem wirklich eher wie verrückte Wissenschaftler als wie Köche vor. Doch dieser erste Teil ist viel zu lang. In der zweiten Hälfte erleben wir dann, was im Restaurant geschieht, und da bekommt dieser Dokumentarfilm etwas Schwung. Mit 108 Minuten ist er aber rund 50 Minuten zu lang. So 10.45 Uhr. (bod) Arthouse Movie 2 FOOTLOOSE Von Craig Brewer, USA 2011; 113 min. Tanzfilm Ein aus einer Grossstadt in eine kleine Stadt in den Südstaaten zugezogener Teenager rebelliert gegen die dort herrschenden Regeln. Sowohl laute Musik als auch das Tanzen sind verboten. Seine Rebellion führt zu einem Konflikt mit dem dortigen Pastor, dafür interessiert sich bald die Pastorentochter für ihn. Züritipp Im Gegensatz zum Original aus dem Jahr 1984 ist hier alles heftiger. Die tragischen Momente sind dramatischer, die actionreichen gewalttätiger, und die Pastoren- tochter sieht aus, als wäre sie einem Porno entsprungen. Ausserdem verhält sie sich so aufmüpfig, dass man sich fragt, warum sie niemand übers Knie legt. Der Originalsoundtrack wird eingespielt, aber durch Rapmusik ergänzt. Das Remake enttäuscht auf der ganzen Linie. Einziger Lichtblick ist ein Freund des Teenagers: Er sorgt gelegentlich für einen heiteren Moment. (msw) Abaton 7, Arena 1, Capitol 4 FRIENDS WITH BENEFITS Von Will Gluck, USA 2011; 109 min. Liebeskomödie Eine New Yorkerin (Mila Kunis) lernt wegen eines Jobs einen Kalifornier (Justin Timberlake) kennen. Sie werden Freunde. Beim gemeinsamen Lästern über verflossene Liebschaften kommt die Idee auf, sie könnten doch ohne Komplikationen durch Gefühle miteinander schlafen. Züritipp Die Geschichte ist einfach, und man weiss bereits zu Beginn, wie sie enden wird. Aber gerade dieses Wissen, gepaart mit Zitaten aus anderen Liebesfilmen, sorgt für viel Witz. Höhepunkte setzen auch die Nebenfiguren: der an Alzheimer erkrankte Vater von ihm und die überdrehte Hippiemutter von ihr. Auch wenn man Liebeskomödien sonst eher abgeneigt ist, lohnt sich diese. (msw) Abaton 6 GLÜCKSFORMELN Von Larissa Trüby, D 2010; 88 min. Dokumentarfilm Ein alter Mann, eine junge Frau, ein Professor: Alle suchen das Glück und finden es auf unterschiedliche Weise. Der alte Mann beim Spazieren in den Dünen, die junge Frau beim Joggen im Wald, der Professor beim Betrachten seiner Statistiken. Das sind drei von fast zwanzig Figuren, darunter renommierte Glücksforscher, die in diesem Dokumentarfilm auftreten und das Glück mal aus persönlicher, mal aus wissenschaftlicher Sicht betrachten. Züritipp «Glücksformeln» versucht ins Innere seiner Protagonisten zu leuchten, scheitert aber. So nett und flott die Leute auch sein mögen: Im Interview wird ihr schwebendes Lebensgefühl zu einer Kette von Floskeln. Auch der Professor, der als Koryphäe des Glücks vorgestellt wird, entpuppt sich als Phrasendrescher, dessen Meinungen und Ansichten vielleicht auf Zuckersäckchen Sinn machen würden, nicht aber im Kino und während anderthalb Stunden. (leo) Xenix DIE GROSSE ERBSCHAFT Von Fosco Dubini und Donatello Dubini CH / D 2010; 92 min. Dokumentarfilm Ein Feuer hat das grosselterliche Haus der Dubinis im Tessin verwüstet. Die Brüder inspizieren das Gemäuer mit der Kamera; sie suchen vor- dergründig einen fabelhaften Goldschatz und finden zunächst eine Wunderkammer verformter und verrusster Habseligkeiten ihrer verflossenen Verwandten. Züritipp Rosenkranz, Schrotkugeln oder die guten Kleider, die in Plastikhüllen (vergeblich?) ihres Auftritts harrten: Die Filmemacher inszenieren den Krempel in ihrem essayistisch verbrämten «Home- movie» nicht ohne Selbstironie als geheimnisvolle archäologische Objekte. Mit ihnen lässt sich die Story einer italienischen Einwandererfamilie mit ihren Erfolgen, An-feindungen und Sehnsüchten nacherzählen wie auch die grosse Zeitgeschichte. Inzwischen wurde der Film selbst eine Art Vermächtnis: Donatello Dubini ist diesen März verstorben. So 11.45 Uhr. (jum) Arthouse Piccadilly 1 THE GUARD Von John Michael McDonagh IRL 2011; 96 min. Komödie Ein nicht ganz gesetzestreuer irischer Sergeant (Brendan Gleeson) und ein amerikanischer FBI-Agent (Don Cheadle) versuchen gemeinsam, einen internationalen Drogenring auszuheben. Züritipp John Michael McDonaghs schwarze Komödie «The Guard» ist ein seltsamer Film und gerade darum charmant. Er kann geschwätzig sein wie ein Tarantino, sentimental wie eine Buddy-Romanze, still in der Nebenhandlung um Boyles todkranke Mutter und wieder laut im finalen Duell. Dazu gestaltet der Regisseur seinen Spülstein- realismus schön farbig und setzt die Westküste Irlands grandios in Szene. Wenn die verschiedenen Tonarten trotzdem stimmig sind, so liegt das an der irischen Schwermut, die den Film tränkt. (nue) Capitol 1, Riffraff 4 HELL Von Tim Fehlbaum, D 2011; 89 min. Science-Fiction Deutschland ist zur Wüstenei geworden unter einer Sonne, die giftig durch gelben Staub strahlt. Nichts grünt mehr, und durch die versengte Dürre quälen sich in einem klapprigen Wagen drei junge Menschen auf der Suche nach Wasser und Benzin. Daraus dann ent- wickeln sich Dramen von Mut und Feigheit, und das Naturprinzip vom Fressen und Gefressenwerden wird zivilisatorisch sehr konkret wirksam. Züritipp Man kennt das eigentlich. Die Welt ist im Kino schon oft vertrocknet. Aber atmosphärisch ist das Spielfilm-Debüt des Baslers Tim Fehlbaum von erstaunlicher Frische. Quasi: endzeitlich vital. Und eine hervorragende Besetzung &endash Frauen vor allem: Hannah Herzsprung und Angela Winkler unter anderem &endash sorgt für menschliche Intensität. (csr) Arena 10, Uto Studio HORRIBLE BOSSES Von Seth Gordon, USA 2011; 98 min. Komödie Drei Freunde werden von ihren grässlichen Bossen (Jennifer Aniston, Colin Farrell und Kevin Spacey) tyrannisiert. Als sie beschliessen, gegenseitig ihre Chefs umzubringen, läuft einiges schief. Züritipp In dieser grotesken Komödie gibt Colin Farrell einen koksenden Widerling, Kevin Spacey den CEO-Despot und Jennifer Aniston eine Zahnärztin, die Angestellte sexuell belästigt. Insgesamt besticht die allgemeine Unwahrscheinlichkeit sowie die Idee, Bosse übers Kreuz umzubringen. Die Ausbeuter aber sind derartige Monster, dass der kämpferische Gestus dieses Films bemüht wirkt, selbst wenn Aniston ihre Karikatur mit Esprit ausstattet. Dem Drehbuch fehlt letztlich die nötige Finesse, damit Klamauk und Derbheiten abheben können. Fazit: viele Scherze, wenig Witz. (blu) Abaton 9, Arena 2, Corso 4 HOTEL LUX Von Leander Haussmann D 2011; 102 min. Monumentalfilm Zwei Komiker, der eine spielt Hitler (Jürgen Vogel), der andere Stalin (Michael Herbig), fliehen vor den Nazis. Der eine geht in den Untergrund, der andere setzt sich nach Moskau ab und bezieht dort ein Zimmer im Hotel Lux, einem Sammelbecken der Exilanten, aber auch einer Schaltzentrale des russischen Geheimdienstes. Züritipp Regisseur Leander Haussmann und Drehbuchautor Uwe Timm haben alles richtig gemacht, was Montage, Stimmung und Spannung betrifft. Aber bei der Besetzung hat Haussmann danebengegriffen: Michael «Bully» Herbig mag als schwuler Indianer («Der Schuh des Manitu») ganz drollig gewesen sein, doch in dieser etwas ernsteren Rolle zeigt sich leider, dass er als Schauspieler nichts drauf hat, was über Gags und Ulknummern hinausgeht. (leo) Capitol 5 I DON’T KNOW HOW SHE DOES IT Von Douglas McGrath USA 2011; 90 min. Komödie Als berufstätige Mutter muss Kate (Sarah Jessica Parker) zwei sehr unterschiedliche Leben miteinander kombinieren, dabei auch allerlei unterschiedliche Ansprüche bedienen. Und immer wieder taucht die Frage auf: Wie schafft sie das alles nur? Züritipp Basierend auf dem gleichnamigen Buch von Allison Pearson wird mit viel Humor aus dem Leben einer berufstätigen Mutter erzählt, manchmal auch direkt in die Kamera. Die Witze sind nicht so beissend, wie sie sein könnten, aber sorgen für viele Lacher. Das reale Leben ist selten so perfekt wie Hollywoods Version davon, aber manchmal tut es gut, wenn das Leben für knapp zwei Stunden perfekt ist, wenn auch nur auf der Leinwand. (msw) Abaton 8, Arena 2, Capitol 3, Corso 4 THE INFIDEL Von Josh Appignanesi UK 2011; 105 min. Komödie Ein fauler East-End-Muslim gerät in eine Krise, als er merkt, dass er adoptiert und jüdischer Herkunft ist. Studienbesuche beim jüdischen Nachbarn (Richard Schiff) lehren ihn etwas über dessen Kultur. Dann aber verdächtigt ihn seine Frau eines Seitensprungs. Züritipp Was frech beginnt, zerbröselt bald zu süsslichem Haben-wir-uns-alle-lieb-Kino. Klischees werden in dieser britischen Religionskomödie vorgeturnt; und hatten rüde Beleidigungen in der Terrorismus- Komödie «Four Lions» funktioniert, wirken sie hier aufgesetzt. Trümpfe sind allenfalls der herzliche iranisch-britische Bühnenkomiker Omid Djalili in der Hauptrolle, Richard Schiff als gemütlicher Jude sowie der kommentierende Soundtrack. Insgesamt aber erschöpft sich der Witz im pädagogisch Wertvollen. Viel zu brav für das brennende Thema Religion im Abendland. (blu) Capitol 4 JANE EYRE Von Cary Joji Fukunaga UK / USA 2011; 120 min. Drama Die 18-jährige Jane (Mia Wasikowska) wird beim launischen Adligen Rochester (Michael Fass- bender) als Gouvernante angestellt. Ihrem Stand zum Trotz gibt sie Rochester Kontra, worauf der sich in sie verliebt. Doch der Mann hat ein dunkles Geheimnis. Züritipp Für die 19. Kinoversion des Romans von Charlotte Brontë hat die Drehbuchautorin den chronologischen Ablauf durchbrochen: Der Film beginnt mit Janes Flucht aus Rochesters Haus, sie findet Unterschlupf bei einer Familie, und dann wird in Rückblenden die Vorgeschichte erzählt. Das ist nicht immer leicht nachzuvollziehen, und wenn Jane Stimmen hört, wirkt das wie ein schäbiger Gruselfilm-Effekt. Die schauspielerischen Leistungen von Wasikowska, Fassbender und vor allem Judi Dench als Haushälterin sind hingegen allerfeinst. (bod) Arthouse Movie 1 JOHNNY ENGLISH REBORN Von Oliver Parker USA / F / UK 2011; 101 min. Drama Johnny English (Rowan Atkinson) wird reaktiviert. Der Geheimagent hatte einen Auftrag vermasselt und lebte fortan als Kung-Fu-Mönch im tibetischen Exil. Nun holt ihn die MI7-Chefin (Gillian Anderson) zurück nach London. Er muss ein Attentat auf den chinesischen Premier verhindern. Der Showdown findet in den Schweizer Bergen statt. Züritipp Nach dem Ende von «Mr Bean» bleibt Rowan Atkinson die Rolle des tollpatschigen James-Bond-Verschnitts, der alles besser weiss. Wie schon der Vorgänger verschreibt sich «Johnny English Reborn» harmlosem Slapstick. (ase) Abaton 4, Abaton 5, ABC 2, ABC 4, Arena 8, Corso 3 KHODORKOVSKY Von Cyrill Tuschi, D 2011; 111 min. Dokumentarfilm Um den Aufstieg und Fall des ehemaligen Öl-Oligarchen Michail Chodorkowski sind allerlei Geschichten und Gerüchte im Umlauf. Der Regisseur hat mit über 70 Zeitzeugen gesprochen, um möglichst detailliert zu zeigen, was genau passiert ist. Züritipp Der Regisseur stellt sich ein wenig als europäischer Michael Moore dar, der sich nur mit einer Kamera bewaffnet auf die Suche nach der Wahrheit macht. Anders als Moore sieht er aber von Manipulationen ab und lässt seine Gesprächspartner ihre Version der Geschehnisse darlegen. Der Film gibt keine endgültigen Antworten, aber die Ausführungen der Zeitzeugen führen alle zu einer ähnlichen Interpretation der Ereignisse. Etwas geschichtliches Vorwissen hilft. (msw) Riffraff 2 KILLER ELITE Von Gary McKendry USA / Au 2011; 116 min. Action Ein Fürst in Oman trauert um seine drei Söhne, die der britische Geheimdienst hat umbringen lassen. Nun schwört der Scheich Rache, holt einen Ex-Agenten (Jason Statham) und schickt ihn auf Mordtour. In deren Verlauf kommen so viele Leute um, dass man mit ihnen einen Friedhof füllen könnte. Abaton 1, Abaton 2, ABC 1, Arena 4, Metropol 1 KING OF DEVIL’S ISLAND Von Marius Holst, N 2010; 115 min. Drama Auf der norwegischen Insel Bastøy steht eine Besserungsanstalt, wo zu Beginn des 20. Jahrhunderts Knaben gezüchtigt werden. Als ein aufgeweckter Bursche auf der frostigen Insel ankommt und Geheimnisse enthüllt, verschiebt sich die Macht von den Aufsehern zu den Knaben. Arthouse Movie 2 LE HAVRE Von Aki Kaurismäki Fin / F / D 2011; 93 min. Drama Ein afrikanischer Bub, Flüchtling auf dem Weg nach London, strandet in der französischen Stadt Le Havre. Er braucht Hilfe. Und er bekommt sie von grundanständigen Leuten, die gern ein paar Gesetze brechen für das, was sie für menschlich und selbstverständlich halten. Züritipp So einfach ist das bei Aki Kaurismäki: Er glaubt an die kleinen Wunder der Menschlichkeit in der unfairen Realität. Darüber hat er nun wieder einen seiner wunderbar behutsamen und ungeschwätzigen Filme gemacht, die alle in «Akilandia» spielen, wo es immer noch ein wenig aussieht wie in den Fünfzigerjahren. Wer dort Bürgerrecht hat, wirft nichts weg, weder die alten Radios noch gar einen Menschen. Und egal, ob Akilandia in Finnland liegt oder in der Normandie &endash es ist die Heimat einer skurrilen, humanen Hinterlist. (csr) Arthouse Piccadilly 1 MÄNNERHERZEN UND DIE GANZ GROSSE LIEBE Von Simon Verhoeven, D 2011; 112 min. Comedy Philip wird wieder Vater, Niklas sehnt sich nach Maria, Jerome (Til Schweiger) träumt von seiner Märchenprinzessin, Günther zweifelt an seinem Sexappeal, Roland sitzt im Knast. Und ihre Schicksale sind alle mit der schlingernden Karriere des schwulen Schlagersängers Bruce verbunden. Züritipp Für den zweiten Teil von «Männerherzen» verändert Verhoeven weder Starbesetzung noch Konzept. Das ist zunächst witzig, doch reicht die Substanz nur bis zur Filmmitte. Ab dann wünscht man ein Happy End herbei. (jst) ABC 2 MARGIN CALL Von J. C. Chandor, USA 2011; 109 min. Drama Ein Makler wird entlassen. Bevor ihn Sicherheitsleute auf die Strasse werfen, gibt er einem Kollegen einen Chip. Der Mann schiebt ihn abends in seinen Computer und sieht, dass das ganze Geschäft auf Sand gebaut ist. Es beginnt eine manische Rettungsaktion mit Rauchern ohne Skrupel, Vorgesetzten ohne Ahnung und einem Chef (Jeremy Irons), der lieber Kreuzworträtsel löst, als sich für das zu interessieren, was im Unternehmen läuft. Züritipp Der Film bringt mit Kevin Spacey und Jeremy Irons zwei grandiose Schauspieler zusammen. Wie sie als Vorgesetzte durch die Krise schlafwandeln und von kaum etwas eine Ahnung haben; wie sie immer müder werden und am Ende aus- sehen wie Dinosaurier kurz vor dem Einschlag des Kometen &endash das hat eine Klasse, die man selten sieht. Sonst ist der Film nur Mittelmass. (leo) Arena 7, Arthouse Alba MIDNIGHT IN PARIS Von Woody Allen, USA / F 2010; 94 min. Komödie Der Drehbuchautor Gil (Owen Wilson) macht Urlaub in Paris, wo ihm vor den befreundeten Klugscheissern seiner Verlobten (Rachel McAdams) graust. Auf seinen Spaziergängen liest ihn eine Limousine auf, die ihn in die Roaring Twenties zurücktransportiert, wo er F. Scott Fitzgerald, Hemingway, Buñuel und Dalí kennen lernt. Züritipp Nach allerhand flauen Komödien glückt Woody Allen diesmal eine luftige kunsthistorische Fopperei: Reizvoll an der Komödie ist die Frage, wer wohl als Nächstes auftaucht. Marion Cotillard huscht als erotische Fantasie herum, doch imponiert vor allem Owen Wilson als verletzlicher Möchtegern Gil. Verwundert erkennt er, dass in der parallelen Traumwelt alle noch nostalgischer sind als er selbst. Dafür setzt er, sowie er in die Wirklichkeit zurückkommt, sein Primärwissen ein, um sich an den blasierten Freunden zu rächen. (blu) Arthouse Movie 1, Arena 10, Frosch Studio 1 MR. POPPER’S PENGUINS Von Mark Waters, USA 2011; 94 min. Familienfilm Siehe Seiten «Familie / Kinder». (bul) Arena 10 LA PIEL QUE HABITO Von Pedro Almodóvar, E 2011; 120 min. Drama Ein Schönheitschirurg (Antonio Banderas) hat die perfekte künstliche Haut erfunden. In seiner Privatklinik hält er eine attraktive Frau (Elena Anaya) gefangen, die seiner verstorbenen Frau ähnelt. Hat er sie ihr nachgebaut? Und was ist der Mann im Tigerkostüm für einer? Züritipp Die Haut ist das Leitmotiv im einigermassen abstrusen Erotikdrama von Pedro Almodóvar, das den spanischen Meister wieder mit Antonio Banderas zusammenbringt. Dieser agiert gedämpft und elegant, wogegen die Nebendarsteller grässlich chargieren. Die dramatische Anlage hätte das Zeug zum formidablen B-Movie mit Blut und Gewalt, doch Almodóvar schwenkt die Kamera derart gepflegt durch die Szenerie und reibt einem sein Thema mit solch ostentativ geschmack- vollen Kunstbezügen &endash Louise Bourgeois, Tizian &endash unter die Nase, dass man ihm bald einen Fotoband über den Kopf ziehen möchte. (blu) Arthouse Le Paris, Riffraff 1 PRINZESSIN LILLIFEE UND DAS KLEINE EINHORN Von Ansgar Niebuhr & Hubert Weiland D 2011; 72 min. Kinderfilm Siehe Seiten «Familie / Kinder». Abaton 2, Abaton 8, ABC 1, Arena 9 RIEN À DÉCLARER Von Dany Boon, F 2010; 104 min. Komödie Ruben und Mathias sind Zollbeamte an der belgisch-französischen Grenze im Jahr 1992, kurz bevor die Grenzkontrollen aufgehoben. Was für den Mathias lediglich den Verlust des Jobs bedeutet, ist für den Belgier Ruben der Untergang der Welt. Als erklärter Feind alles Nichtbelgischen sieht er sein Land bedroht. Nicht einfacher wird die Situation dadurch, dass Mathias in Rubens Schwester verliebt ist. Züritipp Mit viel Wortwitz und einem Händchen für Slapstick hat Dany Boon nach «Bienvenue chez les Ch'tis» eine weitere Glanzleistung abgeliefert. Der Rassismus einzelner Personen wird gekonnt und auf amüsante Art und Weise entlarvt. Das ernste Thema hindert den Film aber nicht daran, in erster Linie lustig zu sein, auch für Zuschauer, denen die «Ch'tis» nicht gefallen haben. (Doch, doch, die gibt es.). (msw) Uto Studio DER SANDMANN Von Peter Luisi, CH 2011; 88 min. Komödie Eines Tages beginnt Benno Sand zu verlieren, und zwar immer dann, wenn er lügt. Ausserdem träumt er wiederholt von sich und Sandra als idealem Paar. Dabei hasst er diese Frau im richtigen Leben, weil ihre musikalischen Ambitionen ihn an seine eigenen erinnern, die gescheitert sind. Züritipp Man weiss öfter nicht, was Traum und was Realität ist im dritten Spielfilm von Peter Luisi, dessen Erstling «Verflixt verliebt» zu den allerbesten Schweizer Komödien gehört. Manches ist im «Sandmann» schlicht schlecht gespielt, und der Schnurrbart von Beat Schlatter sieht aus wie eine tote Maus. Doch Fabian Krüger überzeugt als selbstverliebter Benno, und Irene Brügger, besser bekannt als Frölein Da Capo, ist sehr anrührend als Sandra. Ausserdem sind Kameramann Lorenz Merz Bilder gelungen, die man nicht vergisst. (bod) Riffraff 3 DIE SCHLÜMPFE Von Raja Gosnell, USA 2011; 86 min. Kinderfilm Siehe Seiten «Familie / Kinder». Abaton 5, Arena 7 A SEPARATION Von Asghar Farhadi, Iran 2010; 123 min. Drama Simin will den Iran verlassen, um ihrer Tochter ein besseres Leben zu ermöglichen. Doch Nader möchte seinen dementen Vater nicht im Stich lassen. So kommt es zur Trennung. Bevor Simin auszieht, organisiert sie eine Frau, die sich um Naders Vater kümmern soll, was eine Kette unheilvoller Ereignisse auslöst. Züritipp Das iranische Ehedrama ist eine Geschichte um Schuld und Lüge. Nie lässt der Druck nach, der erzählerische Mahlstrom reisst alles mit. Raffiniert spart Autor und Regisseur Asghar Farhadi («About Elly») zentrale Ereignisse aus, um dem Geschehen dann eine unerwartete dramatische Wendung zu geben. Gleichzeitig zeichnet er ein durchaus politisches Bild der Gesellschaft Teherans. Damit belegt er nicht nur die aussergewöhnliche Erzählkraft des iranischen Kinos, sondern ehrt mit seinen Twists auch Genrefilme aus Hollywood: ein Trennungsdrama als Justizthriller. &endash Goldener Bär und Silberne Bären für die weiblichen und männlichen Darstellerensembles. (blu) Arthouse Piccadilly 2 SUMMER GAMES &endash GIOCHI D’ESTATE Von Rolando Colla, CH / I 2011; 101 min. Drama Während der Sommerferien freunden sich auf einem Campingplatz in der Maremma zwei Zwölfjährige an. Während der Junge unter den Gewaltausbrüchen des Vaters und dem Dauerstreit in der Familie leidet, macht sich das Mädchen auf die Suche nach dem abwesenden Vater. Meistens aber vertreiben sich die beiden die Zeit bei Rollenspielen mit Ferienfreunden &endash und entdecken ein Leben jenseits der Familie. Züritipp Ein Familiendrama so roh, direkt und manchmal schmerzhaft, wie man das selten erlebt im Schweizer Film. Mit Sicherheit der bislang stärkste Film von Rolando Colla («Oltre il confine»). Auch wenn wir psychologische Erklärungen abrufen können, haben die Rollenspiele der Jugendlichen etwas beklemmend Unberechenbares. Und die Darsteller sind ausgezeichnet. (kah) Riffraff 3 UNTER WASSER ATMEN Von Andri Hinnen & Stefan Muggli CH 2011; 87 min. Dokumentarfilm Ein bewegungsfreudiger junger Mann namens Nils Jent verliert bei einem Motorradunfall beinah sein Leben. Nach vier Wochen im Koma kämpft er sich Stück für Stück ins Leben zurück. Lunch-kino Special mit den Regisseuren, Nils Jent und Röbi Koller, dem Verfasser des Buchs «Dr. Nils Jent &endash Ein Leben am Limit» am Samstag 12.15 Uhr. Arthouse Le Paris DER VERDINGBUB Von Markus Imboden, CH 2011; 103 min. Drama Ein Waisenkind (Max Hubacher) wird Mitte des 20. Jahrhunderts an eine Bauernfamilie verdingt. Die Pflegeeltern (Katia Riemann, Stefan Kurt) halten den Buben wie ein Arbeitstier. Als sich eine fortschrittliche Lehrerin (Miriam Stein) des Jungen annimmt, wird alles nur noch schlimmer. Erst dank eines Mädchens (Lisa Brand), das seiner unverheirateten Mutter entrissen wurde und ebenfalls auf dem Hof landet, schöpft der Bub Hoffnung. Züritipp Bezeichnenderweise beginnt Markus Imboden («Komiker») sein Drama mit Minuten des Schweigens. Das dunkle Kapitel der Verdingkinder kam in der Schweiz lange nicht zur Sprache. Imboden gelingt nun ein sehr starkes Stück Aufarbeitung, das in seiner Beklemmung fast an Fredi Murers Bauerndrama «Höhenfeuer» (1985) heranreicht. &endash Vorpremiere im Lunchkino. (ase) Arthouse Le Paris VOL SPÉCIAL Von Fernand Melgar, CH 2011; 103 min. Drama Abgewiesene Asylbewerber und Papierlose warten auf ihre Ausschaffung. Sie warten, essen und streiten im Gefängnis &endash bis plötzlich der Entscheid kommt und einer gehen muss: per Linienflug oder gefesselt im «vol spécial». Züritipp Nach seinem Dokumentarfilm «La forteresse» über ein Auf-fanglager für Asylsuchende untersucht nun der Westschweizer Regisseur Fernand Melgar, zu welchem Ende verschärfte Asylpolitik führt. «Vol spécial» erforscht zurückhaltend unmenschliche Zustände und erschüttert durch die Darstellung realer Einzelschicksale. Klar wird auch, dass Macht heute über Sozialkompetenz verfügt. Gelegentlich droht der perfekten Dramaturgie des Films wegen die Verzweiflung seiner Protagonisten vergessen zu gehen. Doch Melgar lässt Machtlose zu Wort kommen, und das ist ein grosses Verdienst. (blu) Riffraff 4 THE WHISTLEBLOWER Von Larysa Kondracki D / Ka 2011; 112 min. Drama In der wahren Geschichte geht eine junge US-Polizistin (stark: Rachel Weisz, «The Constant Gardener») für die UNO ins Nachkriegs-Bosnien, um Menschenrechtsver- letzungen zu untersuchen. Dabei kommt sie Menschenhändlern auf die Spur, die Mädchen als Sex- Sklavinnen halten und verkaufen. Die UNO ist in die Verbrechen involviert und versucht, alles zu vertuschen. Capitol 6 WICKIE AUF GROSSER FAHRT Von Christian Ditter, D 2011; 96 min. Kinderfilm Siehe Seiten «Familie / Kinder». Arena 3, Capitol 3 WINNIE-THE-POOH Von Stephen J. Anderson Don Hall, USA 2011; 69 min. Animation Siehe Seiten «Familie / Kinder». Arena 10

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