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Gottes Clubbetreiber

Nach einer brutalen Pleite war der Partyorganisator Claude Hunkeler am Boden. Dann wurde er gläubig – und fand zurück zum Erfolg. Nun baut er seine eigene Kirche auf.

Liest täglich in der Bibel: Claude Hunkeler, hier am Hönggerberg. Foto: Sophie Stieger
Liest täglich in der Bibel: Claude Hunkeler, hier am Hönggerberg. Foto: Sophie Stieger

Als Claude Hunkeler Anfang 2009 erfuhr, dass er 600'000 Franken Schulden hatte, tat er etwas, was er noch nie ­getan hatte: Er spendete Geld. «Jesus machte das möglich.»

Die Kurzversion von Hunkelers Leben klingt nach klassischer Bekehrungsgeschichte: Ein Arbeitersohn aus Seebach erobert das Zürcher Nachtleben. Die Partygänger stehen Schlange, alle schmeicheln ihm, das Geld fliesst. Langsam wird er arrogant, überschätzt sich. Der eigene Club floppt, Hunkelers Selbstvertrauen zerbricht. Er ist nicht mehr der, «der die geilsten Hip-Hop-Partys schmeisst». Hochverschuldet, orientierungslos, ohne Wohnung, «findet er zu Gott». Dank dem Glauben rafft er sich auf, seither gelingt ihm vieles. In fünf Jahren hat er eine halbe Million Franken abbezahlt.

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