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«Die Stadt war böse»

Reto Bühler, Co-Programmleiter des Xenix, sagt, wieso ausgerechnet das Anti-Establishment-Kino jetzt klassische Schweizer Dialektfilme zeigt. Und wieso das vor 20 Jahren kaum möglich gewesen wäre.

«Die schönsten Zeitdokumente über das Zürich der 50er-Jahre»: Reto Bühler über die Schaggi-Streuli-Filme. Foto: Sabina Bobst
«Die schönsten Zeitdokumente über das Zürich der 50er-Jahre»: Reto Bühler über die Schaggi-Streuli-Filme. Foto: Sabina Bobst

Mundart und Volkstümliches sind angesagt – in der Politik, wo die Dialektfrage immer wieder hochkommt, genauso wie in der Unterhaltung. Das Landesmuseum etwa kocht in einer Ausstellung die Schweizer Filmgeschichte auf. Und vom Heimweh befallen ist auch das Xenix. Ausgerechnet die Zürcher Filminstitution also, die einst auszog, um neue Wege zu gehen. Einen Sommer lang zeigt man auf dem Kanzleiareal Dialektklassiker der goldenen Ära des Schweizer Films. Diese Gassenhauer lockten einst Menschenmassen in die Kinos. Co-Programmleiter Reto Bühler erklärt, warum er glaubt, dass die Filme auch unter dem Sternenhimmel des Chräis Chäib begeistern werden.

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