Zum Hauptinhalt springen

Plus das Bier für die Sitzungen

Ein Familienvater aus Osteuropa suchte einen Job auf dem Bau. Das kostete ihn Geld und Bier.

Die erste Besprechung kostete Mirko 3000 Franken: Damit bezahlte er nicht nur das Bier für seine Kollegen. Foto: Christian Benseler / Flickr
Die erste Besprechung kostete Mirko 3000 Franken: Damit bezahlte er nicht nur das Bier für seine Kollegen. Foto: Christian Benseler / Flickr

Mirko, ein junger Familienvater, ist vor ein paar Monaten aus Osteuropa in die Schweiz gekommen. In Wirklichkeit heisst er nicht Mirko. Ich werde auch das Land seiner Herkunft nicht verraten. Möchte nicht, dass er Schwierigkeiten kriegt.

Nach seiner Ankunft hat er überall auf dem Bau herumgefragt – seine Stärke sind Baumaschinen, er kann sie alle bedienen –, einen Job fand er nicht. Sprachkenntnisse waren ein Problem und der nahende Winter. Später hörte ich, er hätte etwas in Aussicht. Bei einer Gruppe von Osteuropäern, die von Baustelle zu Baustelle zieht und die Bagger und Muldenkipper fährt. Die Kollegen aus dem Osten hätten ihn zur Besprechung eingeladen, «das Bier ging auf meine Rechnung», sagte er. «Hat mich dreitausend gekostet.»

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.