Zum Hauptinhalt springen

In den Eingeweiden des Warenhauses

Vom Turmzimmer, in dem einst Kaufleute debattierten, zum Keller, der im Notfall den Menschen Schutz bot: Bei einer Tour durch den Jelmoli braucht es vor allem den Lift.

Bijou im obersten Stock: Das Turmzimmer, auch «Züristübli» genannt, diente in den 1930er-Jahren als Repräsentationsraum. Heute wird das Zimmer kaum mehr genutzt – weil sich gleich daneben die Lüftung der Restaurantküche befindet.
Bijou im obersten Stock: Das Turmzimmer, auch «Züristübli» genannt, diente in den 1930er-Jahren als Repräsentationsraum. Heute wird das Zimmer kaum mehr genutzt – weil sich gleich daneben die Lüftung der Restaurantküche befindet.
Doris Fanconi
Erholen mit Ausblick: Auf dem Dach des Jelmoli-Gebäudes befindet sich eine Terrasse, auf der sich die Angestellten eine Pause gönnen können.
Erholen mit Ausblick: Auf dem Dach des Jelmoli-Gebäudes befindet sich eine Terrasse, auf der sich die Angestellten eine Pause gönnen können.
Doris Fanconi
... dienten früher als Luftschutzbunker. Durch diese Türe gelangten die Angestellten in den Fluchtstollen, hinauf in den Innenhof.
... dienten früher als Luftschutzbunker. Durch diese Türe gelangten die Angestellten in den Fluchtstollen, hinauf in den Innenhof.
Doris Fanconi
1 / 14

«Wir nehmen am besten diesen Lift. Dann gehts schneller», sagt der Jelmoli-Mitarbeiter, der mich durch ein Wirrwarr aus Korridoren in den Untergrund führt. Es gebe «tausend Fahrstühle» in diesem Haus, sagt er. Orientierungslos schreite ich ihm hinterher. Mir scheint, als bestehe das Gebäude vor allem aus Gängen. Verschlungenen Gängen. In einem von ihnen erwartet uns Morten Jensen, der Leiter Facility Management des Warenhauses. Er kennt sich bestens aus in diesem unterirdischen Labyrinth, das in etwa die Fläche des Sechseläutenplatzes umfasst. Seit 24 Jahren arbeitet Jensen für Jelmoli. Er sei ein Jelmolianer, sagt er von sich. «Wir sind hier eine grosse Familie.» Wie verbunden er sich dem Unternehmen fühlt, zeigt der Name seines Sohnes: Joseph Jeremy Jensen – dreimal ein J in Anlehnung an die drei neuen Jelmoli-Logos, die Jensen im Verlaufe seiner Karriere miterlebt hat.

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.