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Die Freundin am Wochenbett, ein Geschenk des Himmels

Mütter sehen in ihrer Hebamme so etwas wie eine Göttin. So will ich auch einmal angeschaut werden.

Grosse Freude an den Kleinen der anderen: Ja, es fühlt sich gut an, Göttin zu sein. Foto: Reto Oeschger
Grosse Freude an den Kleinen der anderen: Ja, es fühlt sich gut an, Göttin zu sein. Foto: Reto Oeschger

Vielleicht war es der Hormonrausch, vielleicht die echte Bewunderung über den mir unbekannten Berufszweig. Jedenfalls begann die Faszination bei der ersten Begegnung vor sieben ­Jahren. Ich lag im Krankenhaus, taumelte im Mutterglück und wurde von Hebammen umsorgt. Für mich waren sie Göttinnen. Sie sprachen anschaulicher über die Geburt als jeder Mediziner, und mir kam es vor, als stünden sie mehr im Leben als die Mehrheit der Menschen – da nahm ich mich nicht aus. Und sie duzten sich, nicht weil es cool war, sondern einfacher.

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