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Das kommt uns japanisch vor

Ronja Sakata versucht, Menschen für «ihr» Japan zu begeistern. Das gelingt am einfachsten in der vertrauten Umgebung: in der Stadt Zürich. Eine Expeditionsanleitung der Japankennerin.

Dieser Sound macht den Toilettengang zum Japanerlebnis.

Wo bitte steckt Japan in Zürich? Überall, man muss es bloss entdecken. Eine begnadete Japanentdeckerin, in Zürich und in Japan selber, ist Ronja Sakata. Die 37-Jährige organisiert Japanspaziergänge durch Zürich, und sie führt einen Blog mit allerlei Wissenswertem zum Staat der 6852 Inseln.

Ronja Sakatas Faszination für Japan wurde in den 90er-Jahren geweckt. ­Damals hiess sie Ronja Müller, war ein Teen­ager, las «Die Lichter von Tokio» von Federica de Cesco und verschlang danach deren Japantrilogie. Damals wusste sie: Da muss ich hin. Heute ist sie mit einem Japaner verheiratet, lebt in Zürich – und hat sich die Faszination für das Land und die Leute über all die Jahre bewahrt. Nun ist Japan sehr weit weg, der Flug dahin ziemlich teuer, das Land ein bisschen rätselhaft – und ­sowieso: Weshalb nach Tokio fliegen, wenn Japan in Zürich nicht gerade an ­jeder Strassenecke, aber doch . . .

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