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Libanesisches Take-away Zu Fuss ist man schneller im Libanon als per Mausklick

Die Testesser haben ihre liebe Mühe mit Online-Essenslieferdiensten. Darum holen sie den Mezzeteller selber und schwelgen beim Essen in Erinnerungen an orientalische Fernreisen.

Üppiges Mahl um Mitnehmen: Dank Aluverpackung ist es zu Hause noch warm.
Üppiges Mahl um Mitnehmen: Dank Aluverpackung ist es zu Hause noch warm.
Foto: sie

Mit wenigen Klicks könne man sich übers Internet Speisen nach Hause bringen lassen, so das Versprechen vieler Lieferdienste. Doch so einfach ist es nicht, wie die Testesserin feststellen muss. So hat sie sich durch die Angebote vieler Restaurants geklickt und sich mit der Begleitung für ein Angebot entschieden – doch in der Zwischenzeit hat jenes Restaurant seine Küche dichtgemacht. Beim nächsten Versuch meldet die auf einmal bilinguale Website beim Zahlvorgang auf Französisch: «Oups! Une erreur s’est produite».

Also benutzen die hungrigen Testesser ihre Beine, auf die auch in Homeoffice-Zeiten Verlass ist, und besuchen ohne Ankündigung das Restaurant Mont Liban im Quartier. Dieses ist seit letztem Sommer im neuen Migros-Bau im Breitenrain untergebracht. Zuvor hatte der Betreiber Ayad Sabbagh am alten Standort in nächster Nähe die Kündigung erhalten.

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