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Impfaktion ab geschlossen

Blauzungenvirus Rund 2 Millionen Rinder und Schafe in der Schweiz wurden in den letzten Monaten gegen die Blauzungenkrankheit geimpft. Die Frist für die obligatorische Impfung lief am Sonntag ab. «Grösstenteils wollten die Landwirte ihre Rinder gegen die Krankheit impfen», sagt Marcel Falk, Sprecher des Bundesamts für Veterinärwesen. Aus Sicht des Bundes ist die Impfaktion denn auch positiv abgelaufen. Ohne Impfung wäre die Zahl der erkrankten Rinder laut Falk wohl um ein Vielfaches grösser. Rund 50000 Landwirtschaftsbetriebe haben die Impfung verweigert. Vor allem in der Innerschweiz war der Widerstand gross. Die Impfgegner bezweifeln den Nutzen der Impfung und befürchten Nebenwirkungen wie Totgeburten oder eine geringere Milchleistung. Die Blauzungenkrankheit ist 2007 erstmals in der Schweiz aufgetreten und wird von Mücken übertragen. Für den Menschen gilt sie als ungefährlich. (sda)>

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