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Weniger Umsatz bei Ebay

Das gab es in der 14-jährigen Geschichte von Ebay noch nie: Das Internetauktionshaus verzeichnet für das vergangene Quartal erstmals seit der Gründung einen Umsatzrückgang, wie der Konzern in der Nacht auf gestern bekannt gab. Zwar ist der Jahresumsatz des Konzerns, zu dem unter anderem auch der Internettelefoniedienst Skype und das Internetbezahlsystem Paypal gehören, noch um 11 Prozent auf 8,5 Mrd Dollar gestiegen. Doch in den vergangenen drei Monaten nahm der Umsatz verglichen mit der Vorjahresperiode um 7 Prozent ab – ein schlechtes Omen für die anbrechende Rezession. Neben der gesunkenen Konsumstimmung wird auch der Internethändler Amazon als Grund für den Umsatzrückgang genannt. Amazon hat in den vergangenen Jahren kontinuierlich einen virtuellen Marktplatz für gebrauchte Bücher, CDs und DVDs aufgebaut und konkurrenziert damit das Angebot von Ebay. Nach Ländern gesonderte Zahlen gibt Ebay, das seinen Europa-Hauptsitz in Bern hat, nicht bekannt. Aus den Unternehmenszahlen ersichtlich ist einzig, dass 55 Prozent des Umsatzes ausserhalb der USA erwirtschaftet werden.Ricardo ist Schweizer MarktführerOptimistischer als Ebay ist die Schweizer Auktionsplattform Ricardo: Für das kommende Jahr wird ein Wachstum von 26 Prozent angestrebt, wie das Unternehmen vergangene Woche mitteilte. Umsatz- und Gewinnzahlen gibt die Tochter der südafrikanischen Mediengruppe Naspers nicht bekannt. Den Wert aller über Ricardo abgewickelten Auktionen beziffert das Unternehmen auf 600 Mio Franken. Gemäss eigenen Angaben kommt Ricardo hierzulande bei Internetauktionen auf 87 Prozent Marktanteil. (sul)>

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