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Untersuchung gegen die UBS

Schweizer BörseDie UBS ist ins Visier der Schweizer Börse geraten: Die SIX hat eine Untersuchung eröffnet, weil die Grossbank beim Geschäftsbericht 2008 möglicherweise Corporate-Governace-Richtlinien verletzte. Weiter könnte die UBS möglicherweise gegen Regeln bei der Veröffentlichung von börsenrelevanten Informationen verstossen haben. Es geht um die Bestimmungen zur sogenannten Ad-hoc- Publizität im Zeitraum 2007 bis Ende 2008, wie die SIX Exchange Regulation, das Überwachungs- und Regulierungsorgan der Schweizer Börse, gestern mitteilte. Die Dauer der Untersuchung könne nicht vorausgesehen werden. Über den Abschluss werde dann aber informiert. Zum laufenden Verfahren macht die SIX keine weiteren Angaben. Auch die UBS kommentierte die Untersuchung auf Anfrage nicht. So ist nicht bekannt, ob die Börse selbst auf mögliche Vorschriftsverletzungen der UBS aufmerksam wurde oder ob Hinweise von Drittpersonen zur Untersuchung führten. Auch kann zum jetzigen Zeitpunkt nicht abgeschätzt werden, wie gewichtig diese möglichen Vergehen sind. Solche Verfahren können mit einem Verweis enden oder mit Bussen sanktioniert werden.Alle zeitgleich informierenUnternehmen, die an der Schweizer Börse kotiert sind, müssen diverse Regeln beachten. So müssen Informationen, die auf den Börsenkurs Einfluss haben könnten, vollständig und zeitgleich bekannt gegeben werden. Gemäss Corporate-Governance-Richtlinien muss ein Unternehmen im Geschäftsbericht Informationen zu seiner Führungs- und Kontrollspitze offenlegen. (sda)>

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