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UBS prüft Zusammenarbeit

USADie UBS prüft eine Weitergabe von Vermögensdaten ihrer US-Kunden an das US-Finanzamt. In einem Brief vom 10. September wies die Grossbank Kunden darauf hin, dass deren in der Schweiz liegende Vermögen der US-Steuerbehörde IRS gemeldet werden könnten. Die Bank empfahl den Kunden in dem Schreiben, das der Nachrichtenagentur Reuters vorlag, sich innerhalb von 20 Tagen in der Schweiz einen Anwalt zu nehmen. Anderenfalls werde die Schweizer Regierung einen solchen benennen.Hinweis auf Selbstanzeige-FristDie Bank wies Kunden mit unversteuerten Vermögen ferner darauf hin, dass es zum Zeitpunkt der Datenweitergabe zu spät sei, um noch in den Genuss des bis zum 23. September laufenden Steuer- Amnestieprogramms der US-Regierung zu kommen. Steuersünder, die sich bis dahin beim IRS melden, müssen nicht mit Strafverfolgung rechnen und nur eine reduzierte Busse entrichten. Die hinterzogenen Steuern müssen allerdings nachgezahlt werden.Panik bei KundenNach Angaben eines amerikanischen Anwalts löste der Brief einige Aufregung aus. Er habe eine ganze Anzahl Anrufe erhalten von Leuten, die den Brief bekommen hätten, sagte der Anwalt Paul Behling von der Kanzlei Withers Bergam. «Und diese Leute sind in Panik», fügte er hinzu. Die Schweiz hat sich Mitte August im sogenannten UBS-Steuervergleich verpflichtet, innerhalb eines Jahres die UBS-Konten von rund 4450 mutmasslichen amerikanischen Steuersündern zu überprüfen und die Namen dem IRS auszuliefern. (sda)>

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