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Stadler investiert trotz der schlechten Konjunktur

Bahnen Die Thurgauer Schienenfahrzeugbauerin Stadler Rail ist dank rekordhohem Auftragseingang relativ gut durch die Rezession unterwegs. Der konsolidierte Umsatz sank zwar im Jahr 2008 gegenüber dem Vorjahr um 14,1 Prozent auf 1,065 Mrd Franken, wie Stadler Rail bekannt gab. Trotzdem wird investiert und ausgebaut. Rekord bei neuen AufträgenDie Gruppe habe im vergangenen Jahr mit Aufträgen über 2,6 Mrd Franken den höchsten Auftragseingang ihrer Geschichte erzielt. Diese Aufträge sichern laut Stadler in den nächsten 18 bis 24 Monaten eine gute Grundauslastung und damit Arbeitsplätze. Trotz den Unsicherheiten angesichts der allgemeinen Wirtschaftslage glaube Stadler an den Werkplatz Schweiz. Das Unternehmen werde 90 Mio Franken investieren, um zusätzlich Kapazitäten aufzubauen. Das Arbeitsplatzangebot in der Schweiz werde damit von heute gut 1600 auf 2100 erhöht, sagte Mehrheitsaktionär Peter Spuhler. Die Investitionen sollen einerseits in das Zentrum für Doppelstocktriebzüge im sankt-gallischen Altenrhein fliessen. Weiter sollen in Oberwinterthur ein Kompetenzzentrum für Drehgestelle und im thurgauischen Erlen ein Inbetriebsetzungszentrum entstehen. Hintergrund der Investitionen ist, dass Stadler zwei zentrale Aufträge gewinnen konnte: einen der SBB über 50 Doppelstockzüge für die S-Bahn Zürich und einen der norwegischen Staatsbahnen über 50 Flirt-Züge für den S-Bahn-Verkehr um Oslo und den Intercity-Verkehr im Süden Norwegens.2400 Arbeitsplätze Im In- und Ausland beschäftigt die Stadler Rail Group über 2400 Arbeitnehmende. Neben den Standorten Altenrhein, Bussnang und Winterthur gibt es weitere in Deutschland, Polen, Ungarn und Algerien. (ap)>

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