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Staatshilfe auch für Toyota

In der globalen Finanz- und Autokrise beantragt nun auch der weltgrösste Fahrzeughersteller Toyota staatliche Hilfe.

Die regierungsgeführte Japan Bank for International Cooperation (JBIC) soll laut Medienberichten dem schwer angeschlagenen Autobauer Toyota umgerechnet 2,5 Milliarden Franken Überbrückungskredit zur Finanzierung seiner Autoverkäufe bereitstellen. Das öffentliche Geld sei nötig, um die sich rapide verteuernden Kosten für den Bau und den Absatz von Neuwagen vor allem in den USA aufzufangen. Der in Nagoya ansässige Konzern erwäge zudem, sich auch in anderen Ländern um staatliche Alimentierung zu bemühen. Toyota dementiert, dass sich der Konzern trotz einem zu erwartenden operativen Verlust von umgerechnet 5,6 Milliarden Franken im laufenden Geschäftsjahr in ernsthafter Gefahr befindet. Der Konzern verweist auf ähnliche Kreditbitten deutscher und amerikanischer Konkurrenten. Nach den USA werde sich in den kommenden Monaten auch das Geschäft in Europa drastisch verschlechtern. Die gesamte Autobranche könne dort 2009 rund ein Viertel weniger Fahrzeuge absetzen als im abgelaufenen Jahr. Mit dem Vorstoss Toyotas werden in Tokio die Schleusen für massive Staatshilfen geöffnet. Das Finanzministerium kündigte gestern an, die JBIC werde umgerechnet 6 Milliarden Franken zusätzliches Kapital aus den nationalen Devisenreserven erhalten, um im Ausland operierende Unternehmen zu stützen. >

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