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Rekordgewinn und Stellenabbau

Logistik Trotz der Wirtschaftskrise hat das Logistikunternehmen Kühne + Nagel im vergangenen Jahr ein Rekordergebnis eingefahren. Im ersten Semester sei Kühne + Nagel (K+N) noch mit Volldampf unterwegs gewesen, sagte Verwaltungsratspräsident und Hauptaktionär Klaus-Michael Kühne gestern vor der Presse in Zürich. Ab Sommer hätten sich Bremsspuren der Konjunktur bemerkbar gemacht, woraufhin das vierte Quartal einen Einbruch gebracht habe. Dennoch habe K+N im Gesamtjahr 2008 das beste Ergebnis aller Zeiten erzielt. Der Umsatz kletterte um 3 Prozent auf 21,6 Mrd Franken. Der Betriebsgewinn (Ebit) legte um 6,2 Prozent auf 736 Mio Franken zu. Unter dem Strich verblieb ein Reingewinn von 588 Mio Franken. Das sind 9,1Prozent mehr als im Vorjahr. Der grösste Schweizer Transport- und Logistikkonzern hätte noch mehr verdient, wenn sich nicht mehrere Währungen gegenüber dem Franken abgeschwächt hätten. Ohne die negativen Währungseinflüsse wäre der Umsatz um knapp 10 Prozent und derReingewinn um gut 14 Prozent geklettert. 4500 Stellen in Gefahr «Wir haben Gegenmassnahmen ergriffen, als wir im vergangenen Jahr spürten, dass die Volumen zurückgehen würden», sagte Kühne. Diese schlagen aufs Personal durch. «Wir rechnen mit dem Abbau von 4000 bis 4500 Stellen», sagte Finanzchef Gerard van Kesteren. Bis Ende Januar seien bereits 1800 Stellen gestrichen worden. In der Verwaltung würden weltweit 10 Prozent des Personals wegfallen, sagte Lange. Kühne + Nagel habe bereits im Herbst einen generellen Einstellungsstopp verhängt. (sda)>

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