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Lehman-Effekt bei Swissquote

Der Internet-Broker Swissquote hat 2008 fast ein Drittel weniger verdient. Grund für den Gewinneinbruch auf 32,8 Mio Franken ist ein Abschreiber über 12,2 Mio auf einer Lehman-Obligation.Swissquote steigerte die Zahl der Handelskunden um 26000 auf über 117000 und übertraf damit die angepeilten 115000. Der Zufluss an Neugeldern überstieg mit 1,3 Mrd Franken das angestrebte Ziel von 1,2 Mrd ebenfalls. Auch 2009 will der Online-Broker mit 25000 Neukunden eine Milliarde Franken Neugeld entgegennehmen. Die Neukunden seien ein wesentlicher Grund für den um 0,7 Prozent gesteigerten Gesamtertrag von 11,7 Mio, heisst es. Damit seien die Kommissionseinnahmen trotz Finanzkrise nur um 6 Mio gesunken. Im gleichen Zug stiegen die Zinseinnahmen um 5 Mio. Erfolgreich sei auch die Internet-Plattform für Devisenhandel eForex gewesen, schreibt Swissquote. Der durchschnittliche Tagesumsatz erreichte 400 Mio Dollar, und der Handelsertrag stieg im Vorjahresvergleich um 2,1 Mio Franken. Die Kundenvermögen nahmen allerdings – wie bei vielen Instituten – wegen der Finanzkrise und der fallenden Aktienmärkte ab: Die Summe liegt per Ende 2008 mit 4,5 Mrd Franken im Jahresvergleich um 22,4 Prozent tiefer. Für 2009 erwartet Swissquote einen unveränderten Ertrag. (sda)>

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