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Kuoni und Griechen spüren Tourismusflaute

Konjunktur Der Schweizer Reiseveranstalter Kuoni kämpft mit einem deutlichen Buchungsrückgang. Für das laufende Jahr liegt der Buchungsstand 23 Prozent unter dem Vorjahr. Im Vergleich zu den Mitte März veröffentlichten Zahlen hätten sich die Werte aber leicht verbessert. Dieser positive Trend wird auf das kurzfristigere und spätere Buchen der Konsumenten zurückgeführt. Zudem seien die Zahlen weiterhin sehr stark durch negative Währungseinflüsse belastet. In der Schweiz liegt der Buchungsstand um 15 Prozent unter dem Vorjahr. Schwaches OstergeschäftAuch Griechenland leidet unter der Flaute im Tourismus. Über die Ostertage zählten die Hotels nur halb so viele Ferienreisende wie im Vorjahr. Am heftigsten betroffen waren die Kykladeninseln: Dort waren über die Feiertage die Hotels nur zu 10 Prozent belegt. «Es waren die schlimmsten Ostertage seit Jahrzehnten», sagte der Präsident des Hotelierverbandes der Insel Takis Abatzis im Staatsradio. Auch auf Kreta ist die Lage nach einem Bericht der Athener Zeitung «Eleftheros Typos» dramatisch. Dort seien über Ostern die wenigen Hotels, die geöffnet hatten, zu nur 60 Prozent belegt gewesen. Im Vorjahr waren doppelt so viele Hotels geöffnet. Zudem waren sie zu 80 Prozent belegt.Hotels öffnen später Die Flaute im Tourismus hat Folgen für die Beschäftigung: Viele Hoteliers planen, ihre Hotels erst Anfang Juni statt am 1. Mai zu öffnen. Laut Schätzungen des Arbeitsamtes bleiben 50000 Hotelangestellte ohne Arbeit. Der Tourismus ist in Griechenland mit mehr als 300000 direkten Beschäftigten eine wichtige Branche. Zudem profitiert jedes vierte Kleinunternehmen – Bars, Lebensmittellieferanten oder Mietwagenunternehmen – indirekt vom Tourismus. Insgesamt sind damit die Arbeitsplätze von mehr als 800000 Menschen vom Tourismus abhängig. (sda/ap)>

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