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Hypozinsen sinken weiter

Mit Hinweis auf die Leitzinssenkung der Nationalbank vom Donnerstag und weiter sinkende Geld- und Kapitalmarktzinsen hat die Bank Coop gestern den Satz für variable Hypotheken im Neugeschäft von 3 auf 2,625 Prozent reduziert. Sie bietet damit aktuell den günstigsten Satz an. Bei der BEKB (Zinsband 2,5 bis 3,5 Prozent) zahlen die meisten Hauseigentümer neu 2,75 Prozent, ebenso bei der Migros Bank. Valiant hat diese Woche den Satz auf 2,95 Prozent gesenkt. In den nächsten Tagen dürften weitere Banken ihre Hypothekarsätze nach unten anpassen.Bei den Festhypotheken variieren die Sätze für Laufzeiten zwischen 2 und 8 Jahren in der Bandbreite von 1,9 bis 3,46 Prozent. Die mit Abstand günstigste Anbieterin ist die Postfinance – vor der Migros Bank und der BEKB. «Wir profitieren vom guten Kooperationsmodell mit unserer neuen Partnerin, der Münchner Hypothekenbank», sagt Postfinance-Sprecher Marc Andrey. Die Kooperation läuft seit Juni dieses Jahres und ermöglicht laut Andrey eine kostengünstigere Preisgestaltung als bei der früheren Partnerin UBS. «Wir wollen bei allen Laufzeiten zu den günstigsten Anbietern gehören.» Wie die UBS bietet auch Postfinance keine variabel verzinsten Hypotheken an.Angesichts der sinkenden Geldmarktsätze bieten sich Liborhypotheken als Alternative an. Sie richten sich nach dem täglich variierenden Liborsatz. Die Komplexität dieses Modells setzt eine gute Beratung und Begleitung durch die Bank voraus. Oft werden Liborhypotheken erst ab 1 Mio Franken gewährt.Bei der UBS lag der Zinssatz für eine auf dem 3-Monats-Libor basierende Hypothek gestern bei 2,16 Prozent. Bei einem Liborsatz von 0,84 Prozent betrug die Marge der Bank damit 1,32 Prozent. (ps)>

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