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Gewinn ist geschmolzen

Straumann Der Baselbieter Zahnimplantate-Hersteller Straumann hat wegen Abschreibern infolge des Wirtschaftsabschwungs einen Gewinneinbruch um über 95 Prozent auf 8,2 Mio Franken erlitten. Das Ergebnis übertraf indes die Erwartungen des Marktes. Wegen der Krise und schwächerer Wachstumsaussichten hat Straumann übernommene Firmen neu bewertet. Die nicht liquiditätswirksamen Goodwill-Abschreibungen betragen 173 Mio Franken, wie das Unternehmen vor den Medien präzisierte. Sie bescherten Straumann einen Gewinneinbruch: Ohne die Wertberichtigungen und ohne Währungseinflüsse wäre der Betriebsgewinn (Ebit) um 16 Prozent auf 213 Mio Franken gestiegen, der Reingewinn hätte leicht auf 180,1 Mio Franken zugenommen. Tatsächlich brach der Ebit nun aber um 81 Prozent auf 40,4 Mio Franken ein. Der Umsatz nahm um 9,1 Prozent auf 778,7 Mio Franken zu. Die Dividende soll unverändert Fr. 3.75 pro Aktie betragen. Straumann spürt die Zurückhaltung der Konsumenten deutlich. Im Dezember hatte das Unternehmen wegen des rückläufigen Geschäftsganges Kurzarbeit eingeführt, Mitte Januar wurde der Abbau von weltweit 80 Stellen angekündigt. Im Jahr 2008 hatte Straumann die Zahl der Mitarbeitenden noch um 246 auf 2201 erhöht. Das Ergebnis für 2008 übertraf trotz Einbruch die Erwartungen von Analysten. Straumann sei derzeit besser aufgestellt als Nobel Biocare und habe das vierte Quartal besser überstanden, kommentierte die ZKB. Die Aktie notierte am Mittag 4,4 Prozent fester. (sda) >

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