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Detailhandel vor Abschwächung

BAK-Studie Der Schweizer Detailhandel hat 2008 laut einer Studie von BAK Basel trotz rezessiven Tendenzen und markant gestiegenen Preisen für Nahrungsmittel deutlich zulegen können. Die reale Nachfrage nahm um 2,4 Prozent zu, und die wertmässigen Umsätze konnten sogar um 4,5 Prozent gesteigert werden. Sie wuchsen damit stärker als 2007 (3,6 Prozent). Inzwischen habe sich die Finanzkrise zu einer globalen Konjunkturkrise ausgeweitet, der sich der Detailhandel nicht mehr entziehen könne, hält BAK Basel fest. Im laufenden Jahr und teilweise auch noch 2010 würden sich fundamentale Faktoren wie die schlechtere Entwicklung der Einkommen und die steigende Arbeitslosigkeit merklich auf das Konsumklima und die Nachfrage im Detailhandel auswirken. Die Basler Ökonomen prognostizieren reale Zuwachsraten beim Umsatz von 0,2 Prozent für 2009 und von 0,5 Prozent für 2010. Betroffen sei vor allem der Non-Food-Sektor. Hier wird eine Abschwächung um 0,2 Prozent erwartet. Die Nachfrage nach Nahrungsmitteln werde mit einem realen Plus von 0,7 Prozent auch keine grossen Sprünge machen. (sda)>

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