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«Sinnvolle Mobilität »

Die Mobilitätsstudie zum Automarkt und die aktuellen Verkaufszahlen lassen laut Andreas Burgener, Direktor von Auto Schweiz, auf einen Wertewandel bei den Autokäufern schliessen. 2008 habe es sich bereits bei zwei Dritteln der verkauften Neuwagen um Autos der drei besten Energieeffizienzkategorien A, B und C gehandelt, sagte Burgener gestern vor den Medien in Bern. Der Wunsch nach sinnvoller Mobilität werde grösser und der Trend zu den Modellen, welche diesem Wunsch weitgehend entgegenkämen, sei klar erkennbar. Bei den A-Modellen sank der durchschnittliche Treibstoffverbrauch auf 5,12 Liter/100 km, bei den B-Modellen auf 6,16 Liter. Gleiches gelte für die CO2-Emissionen: Die A-Modelle stiessen heute noch durchschnittlich 130 g/km aus, hätten also die auf Ende 2015 festgesetzte EU-Vorgabe bereits erreicht. Bei den B-Modellen sei man mit 153 g/km noch nicht so weit, aber auf dem richtigen Weg. Die Lösung liege darin, dass moderne Motorentechnik heute in der Lage sei, aus kleineren und wesentlich sparsameren Motoren mehr Leistung herauszuholen, sagte Burgener. Die meisten Modelle dieser Kategorien stammten aus Europa oder Asien. Beim gesamten Neuwagenmarkt sei der durchschnittliche Treibstoffverbrauch von 2007 auf 2008 um fast 4 Prozent auf 7,14 Liter/100 km zurückgegangen.Burgener sprach sich für eine auf ein oder zwei Jahre limitierte Verschrottungsprämie für ältere Autos aus. Dazu könnten die Einnahmen aus der Automobilimportsteuer von jährlich rund 300 Millionen Franken verwendet werden. (ps)>

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