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Wurzeln bis 1893

Die Geschichte des Zürcher Medienhauses Tamedia ist eng mit jener des modernen Zürich verbunden. Der «Tages-Anzeiger» (TA) erscheint erstmals Anfang 1893. Dahinter stehen der deutsche Verleger Wilhelm Girardet und der frühere NZZ-Redaktor Fritz Walz. 1905 kommt durch Girardets Schwiegersohn Otto Coninx die heutige Verlegerfamilie ins Spiel. Coninx übernimmt die Unternehmung nach und nach. 1926 wird sie zur Familien-Aktiengesellschaft. 1927 wird der Regina-Verlag gegründet und die Zeitschrift «Das Schweizer Heim» gekauft, 1933 die «Schweizer Familie». 1956 stirbt Coninx-Girardet, die Unternehmensleitung geht an Otto Coninx-Wettstein über. 1962 macht der TA Furore mit dem fünfspaltigen Seitenumbruch und dem sogenannten Lead – Zusammenfassungen an der Spitze von Artikeln. 1963 löst «TA7» die Wochenendbeilage «Zeitbilder» ab – beides Vorgänger des heutigen «Magazins». 1966 folgt der «Stellen-Anzeiger». 1978 übergibt Coninx-Wettstein die Konzernleitung seinem Sohn Hans-Heinrich. In den 1980er-Jahren kommen die «SonntagsZeitung», «Spick», «Annabelle», die Kulturzeitschrift «Du» und eine Mehrheitsbeteiligung am «Tagblatt der Stadt Zürich» hinzu.In den 1990er-Jahren wird eine Beteiligungen an der «Berner Zeitung» erworben. Der Verlag steigt ins Film-, ins Internet-, ins Radio- und ins Fernsehgeschäft ein. Ab 2000 folgen einschneidende Änderungen und weitere Expansionsschritte. Die Familienunternehmung geht als Tamedia an die Börse, schliesst die Fernsehstation TV3, übernimmt Roger Schawinskis Radio- und Fernsehgruppe, trennt sich von «Spick», «Du» und Werd-Verlag, kauft Radio Basilisk, übernimmt «20 Minuten», «Finanz und Wirtschaft» sowie den Frauenfelder Huber-Verlag samt «Thurgauer Zeitung» und beteiligt sich am «Landboten». 2007 übernimmt Tamedia die Espace Media mit «Berner Zeitung» und «Bund». Nun folgt der Sprung über den «Röstigraben». Tamedia wird von Verwaltungsratspräsident Pietro Supino, einem Neffen von Hans-Heinrich Coninx, und Konzernchef Martin Kall geführt. (ap)>

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