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Werben um jede Unterschrift

Für «Bund»-Redaktorinnen und -Redaktoren war es eine ungewohnte Tätigkeit: Am Samstag warben sie bei Passantinnen und Passanten um eine Unterschrift für die Aktion «Rettet-den-,Bund‘».

Keine leichte Aufgabe, denn im Fussgängerstrom beim Käfigturm kämpften auch andere Komitees und Dienstleister um das knappe Gut Aufmerksamkeit. Bei vielen bedurfte es aber weder besondern Charmes noch raffinierter Überredungskünste: Viele treue «Bund»-Abonnentinnen und -Abonnenten steuerten den Stand von sich aus an. Sie sei extra nach Bern gekommen, sagte eine ältere Dame. Jüngere beteuerten, sie hätten schon online unterschrieben (www.rettet-den-bund.ch). Interessant waren auch die direkten Gespräche mit der Leserschaft: Da war zu hören, der «Bund» sei besser geworden, oder schlechter, er sei viel zu links, oder aber, er sei nach rechts gerutscht. Meistens unterschrieben die Leute dennoch – was hiermit herzlich verdankt sei. (mdü)>

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