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Verwaltung soll optimiert werden

Stadtrat Bindend ist es für den Gemeinderat nicht, das Postulat, das der Stadtrat gestern mit 38 zu 24 Stimmen angenommen hat. Es verlangt von der Exekutive, dass sie eine Reorganisation der Verwaltung prüft. Der Vorstoss sei aus der Sorge um die finanzielle Situation der Stadt entsprungen, sagte Mitpostulant Conradin Conzetti (gfl) gestern Abend vor dem Rat: «Wir wollen nicht auf Alarmitis machen, wollen aber, dass der Gemeinderat vorausdenkt.»In der Verwaltungsstrukur sei erhebliches Verbesserungspotenzial, zeigte sich Conzetti überzeugt. Handlungsbedarf bestehe etwa bei der Aufteilung von Stadtplanung und Verkehrsplanung – hier zeigten sich unklare Zuständigkeiten und Doppelspurigkeiten, wie sie auch in anderen Ämtern vorkämen. «Wir glauben nicht, dass in der Verwaltung viel Luft zu finden ist», meinte dagegen Thomas Göttin (sp). Die Effizienz in der Verwaltung sei bereits hoch. Eine linke Minderheit stellte sich hinter die Argumentation des Gemeinderats: Die Stadtverwaltung habe in nur vier Jahren bereits zwei Reformen umsetzen müssen («5 statt 7» sowie die Überführung der Stadtpolizei in «Police Bern»). (jäg)>

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