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Tschäppät kontert Büschi

Finanzinspektor Beat Büschi hat gestern dementiert, den Schlussbericht des Gemeinderates zur Sozialhilfe unterzeichnet zu haben. Er widersprach damit einer Aussage von Stadtpräsident Alexander Tschäppät (sp) im Interview mit dem «Bund» (Ausgabe vom Samstag).

Büschi sagte in der «Berner Zeitung», dass er den Bericht lediglich in der ersten Fassung signiert habe, wie sie dem Gemeinderat vorgelegt worden sei. Den eigentlichen Schlussbericht, dem die Resultate der Überprüfung durch Statthalterin Regula Mader (sp) angefügt worden war, habe er jedoch nicht genehmigt. Mader warf Büschi in ihrer Überprüfung Mängel vor und stellte die Verwendung des Begriffes «Missbrauch» in der Sozialhilfe infrage. Büschi wiederum warf Mader vor, Sachverhalte, die auf Missbrauch hindeuten, teilweise nicht abgeklärt zu haben.

Der Gemeinderat räumte gestern in einer Mitteilung ein, dass eine nochmalige Unterzeichnung des Berichtes durch den Finanzinspektor nicht erfolgt sei. An jenem Teil des Schlussberichtes, den Büschi unterzeichnet hatte, sei aber bis zur Publikation nichts geändert worden. Im Interview mit dem «Bund» habe dies Stadtpräsident Tschäppät mit der Aussage, dass der Finanzinspektor den Schlussbericht unterzeichnet habe, «verkürzt wiedergegeben». Diese Aussage sei insofern «unpräzise» gewesen, als sie sich auf die erste Fassung des Berichtes bezogen habe. Im Übrigen gibt Tschäppät seinem «tiefen Bedauern» über die Art und Weise Ausdruck, wie die Diskussion über die Sonderprüfung zur Sozialhilfe geführt werde. (bob)

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