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SVP Lyss ergreift Referendum

Der Sozialdienst von Lyss soll, wenn es nach dem Willen der SVP geht, nicht in «teure neue Büroräume» umziehen.

Die SVP Lyss ergreift darum das Referendum gegen den Beschluss des Gemeindeparlaments vom 7. September 2009 für die räumliche Erweiterung der Verwaltung. Um den Platzbedarf der Gemeinde optimal zu planen, solle zuerst die Abstimmung über die mögliche Gemeindefusion mit Busswil abgewartet werden, schreibt die SVP in einer Medienmitteilung. Bis zum 9. Oktober will die SVP Lyss rund 450 Unterschriften sammeln.

Auslagerung ins Baslerhaus

Zu hohe Kosten pro Arbeitsplatz, zu viele Quadratmeter pro Mitarbeiter und die offene Frage, ob Lyss und Busswil fusionieren werden, sind für die SVP die Hauptgründe für das Referendum. Die Abstimmung über die mögliche Gemeindefusion wird voraussichtlich im März 2010 stattfinden.

Der Grosse Gemeinderat von Lyss entschied mit 23 zu 11 Stimmen, den Sozialdienst der Gemeinde mit seinen rund 20 Mitarbeitenden ins sogenannte Baslerhaus am Marktplatz 14 auszulagern. Gemietet wird zu diesem Zweck eine Fläche von rund 660 Quadratmetern. Nebst einmaligen Kosten von rund 220000 Franken für bauliche Anpassungen kommt die jährliche Miete von 150000 Franken hinzu. Der Mietvertrag läuft fix während zehn Jahren. (pd/wal)

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