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Strassen können Verkehr aufnehmen

Weil Kritiker befürchtet hatten, es könnte durch die vielen anstehenden Bauprojekte in der Gemeinde längerfristig zu einem Verkehrskollaps kommen («Bund» vom Samstag), hat der Gemeinderat eine Studie in Auftrag gegeben. Diese berücksichtigt die Konsequenzen aller grösseren Projekte auf die Verkehrsentwicklung; also auch der Bauvorhaben, die nicht in Zusammenhang mit der Ortsplanungsrevision stehen. Dies sind z.B. der Neubau der CS, das Zentrum Moos und das Gümligenfeld. Um die maximalen Auswirkungen beurteilen zu können, wurde von einem Worst-Case-Szenario ausgegangen. Dieses rechnet zum Beispiel mit 700 zusätzlichen Fahrten aus der Schürmatt, 300 aus dem Thoracker (Generationenwohnen), 700 durch den Neubau der CS und 1900 Fahrten durch das Zentrum Moos.Insgesamt kommt die Studie zum Schluss, dass das Verkehrssystem der Gemeinde den zukünftigen Anforderungen gewachsen sei –auch bei den Knotenpunkten (z.B. Worbstrasse–Moosstrasse resp. Thorackerstrasse). Als einziger erhält der Knoten Thunstrasse–Thorackerstrasse nur die Einstufung «ausreichende Verkehrsbedingungen». Dies sei auf die komplexe Verkehrssituation mit Bus und blauem Bähnli zurückzuführen, sagt Ernst Soltermann, Leiter Umwelt und Verkehr. Ebenfalls aufgeführt ist die Verkehrsentwicklung auf der Worb- und Thunstrasse von 2000 bis ins Jahr 2007. Dort ist der Verkehr gemäss den Erhebungen der Stadt Bern rückläufig. Auf www.muri-guemligen.ch, der Internetseite der Gemeinde, ist die ganze Studie einsehbar. (hpa)>

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