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Schanzenpost im City West?

Die Poststelle Schanzenpost soll während des Umbaus in ein Provisorium ausgelagert werden. «Wir prüfen verschiedene Standorte im Umfeld des Hauptbahnhofs», sagt Postsprecher Oliver Flüeler.

Er bestätigt eine Meldung der «Berner Zeitung», wonach unter anderem ein Einzug in die verwaiste Filiale von Möbel Pfister im City West geprüft werde. Über die anderen Optionen schweigt sich der Sprecher aus. Flüeler weist jedoch darauf hin, dass ein Provisorium für die Poststelle nur dann aktuell werde, wenn überhaupt gebaut werden könne. Gegen die Überbauungsordnung für den Umbau der Schanzenpost in den Konzernsitz führt der Immobilienmakler Ulrich Buchschacher als Eigentümer einer Nachbarliegenschaft Beschwerde (siehe «Bund» vom 21. April). Die Beschwerde richtet sich gegen das von der Stadt gewählte Verfahren, das eine Volksabstimmung verunmöglicht. Die kantonale Justizdirektion will bis im Herbst über den Rechtsstreit entscheiden.

Laut Flüeler will die Post «auf jeden Fall» 2010 mit dem Umbau beginnen. Der Einzug der 2000 Angestellten ist für 2013/2014 geplant. Sollte sich der Rechtsstreit durch einen Weiterzug verzögern, müssten die Projektarbeiten «im Extremfall» gestoppt werden. Die Post wäre gezwungen, ihren Hauptsitz andernorts zu platzieren. Flüeler will einen allfälligen Wegzug von Bern weder bestätigen noch dementieren. Dem Vernehmen nach werden aber Standorte andernorts geprüft. Auch gegen das generelle Gesuch für den Umbau der Schanzenpost sind Einsprachen eingereicht worden. Diese würden zurzeit beim Regierungsstatthalteramt bereinigt, sagt Flüeler. (bob)

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