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Quartier in Bewegung

Vom Arbeiterquartier zum Trendviertel: Der Bildband «Die Lorraine» zeigt die rasante Entwicklung eines eigensinnigen Berner Quartiers.

Die Geschichte der Lorraine als Stadtquartier hängt mit dem Bau der Brücken zusammen: Der Bau der Eisenbahnbrücke 1858 («Rote Brücke») und der Lorrainebrücke 1929 zogen eine intensive Bautätigkeit auf dem Areal des einstigen Lorraineguts nach sich. Der Bildband «Die Lorraine», der vom Verein «Läbigi Lorraine» im Anschluss an dessen 25-jähriges Bestehen herausgegeben wird, verschafft einen Einblick in die bewegte Geschichte des Quartiers – von der Pionierzeit über die Häuserkämpfe der 1980er-Jahre bis zur Gegenwart.

Bezeichnend für die Lorraine war und ist der Mix von Wohnen und Arbeiten und die soziale Durchmischung des Quartiers. Das Herzstück, die 1860 erbaute Lorrainestrasse, präsentiert sich heute als bunter Spiegel des urbanen Lebens. Der Bildband zeugt von den baulichen Veränderungen. So fiel der Errichtung der Gewerblich-Industriellen Berufsschule anfangs der 1990er-Jahre ein ganzer Strassenzug zum Opfer. In einzelnen Fällen wie dem Quartierhof zum Beispiel blieb der Kampf um den Erhalt der historischen Bausubstanz jedoch erfolgreich.

Die Lorraine, Ein Fotobuch über das Lorrainequartier. Erhältlich in jeder Buchhandlung. Einzelpreis: 38 Franken, Solidaritätspreis: 48 Franken. Vernissage heute Freitag, 18 Uhr, Café Kairo.

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