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Neue Gebühren für Bestattung

In den letzten Jahren haben die Gesuche für unentgeltliche Bestattungen in Zollikofen zugenommen. Nun hat der Gemeinderat die entsprechenden Bestimmungen verschärft, wie er mitteilt. Beibehalten wird zwar die Regelung, wonach eine unentgeltliche Bestattung nur gewährt wird, wenn das steuerbare Einkommen der verstorbenen Person weniger als 20000 Franken betragen hat. Neu kommt ab dem 1. Januar 2009 hinzu, dass das effektive Vermögen dieser Person weniger als 10000 Franken betragen muss.Ein Vorschlag der OrtsparteienDie neuen Bestimmungen sind das Ergebnis des runden Tischs, der im vergangenen Jahr wegen der angespannten Finanzlage einberufen worden war. Daran beteiligt waren alle Ortsparteien, die eine ganze Palette von Sparmassnahmen zusammenstellten. Die Teilnehmer am runden Tisch empfanden es als fragwürdig, dass Erben oftmals von einer Gratisbestattung profitieren können, obwohl aus dem Nachlass noch Vermögen vorhanden ist. Die verschärften Bestimmungen bei den unentgeltlichen Bestattungen dürften die Zahl der bewilligten Anträge um einen Drittel reduzieren und zu jährlichen Einsparungen von rund 13000 Franken führen.Inzwischen hat sich die finanzielle Situation Zollikofens verbessert, am 30. November konnte das Stimmvolk gar eine Steuersenkung absegnen. Finanzvorsteher Kurt Jörg (svp) sagt, trotz der veränderten Situation würden die 20 am runden Tisch formulierten Sparmassnahmen alle überprüft – «auf Notwendigkeit, Nutzen und Kosten». Eine dieser Massnahmen sei die nun vorliegende Anpassung im Bestattungs- und Friedhofreglement.Anderes Gebührensystem in BernDie Bestattungsgebühren sind von Gemeinde zu Gemeinde verschieden geregelt. In der Stadt Bern beispielsweise wird nicht nach Einkommen, sondern nach Art des Begräbnisses unterschieden. Seit der kürzlich erfolgten Änderung des Gebührenreglements bezahlen Einwohnerinnen und Einwohner der Stadt Bern neu 1000 statt wie bisher 720 Franken für die Bestattung eines Sarges in einem Reihen- oder Familiengrab. Gemeinschaftsgräber für Urnen und Särge sind für Bernerinnen und Berner gratis. (cbn)>

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