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Gymnasium auf Französisch und Englisch

Stadt Bern Der Berner Gemeinderat schlägt der kantonalen Erziehungsdirektion vor, in Bern eine gymnasiale Ausbildung auch auf Französisch und Englisch einzuführen. Das schreibt er in seiner Vernehmlassungsantwort zur kantonalen Bildungsstrategie. Das Fehlen eines öffentlichen französischsprachigen Gymnasiums wirkt sich nach Ansicht der Stadtregierung negativ auf Bern als Bundesstadt und Brücke zur Westschweiz aus. Diese Lücke sei «dringlich zu schliessen», heisst es in der gestern veröffentlichten Mitteilung. Mit Blick auf die «internationale Community in der Stadt und Region Bern» fordert er zudem ein englischsprachiges Gymnasium. Gemeinderätin Edith Olibet sagte auf Anfrage, die Stadtregierung habe dabei vor allem an Angestellte von Botschaften und international tätigen Unternehmen gedacht. Ein Gymnasium in englischer Sprache würde Stadt und Kanton Bern stärken, so Olibet weiter. Auf die International School of Berne in Gümligen angesprochen, die ebenfalls eine Matura anbietet, sagte Olibet, es gelte, diese in der Bildungsstrategie zu erwähnen und zu stärken. Der Berner Gemeinderat befürwortet ansonsten die kantonale Bildungsstrategie. Er möchte aber, dass die Basisstufe nicht nur freiwillig eingeführt wird, wie das der Kanton vorschlägt, sondern verbindlich vorgeschrieben wird. Die Basisstufe sei ein wichtiges Element der integrativen Schule. Auch fordert die Berner Stadtregierung die Regelung der Schulsozialarbeit im Volksschulgesetz, klarere Vorgaben für die Weiterbildung der Lehrpersonen und einheitliche Anstellungsbedingungen für Betreuerinnen und Betreuer in Tagesschulen. (sda) >

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