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«Gurten-Gipfel» für die Fusion

Stadtrat Das Stadtberner Parlament hat gestern die Einführung eines «Gurten-Gipfels» beschlossen. Die Gemeindepräsidenten der Nachbargemeinden sollen vom Gemeinderat eingeladen werden. Ziele des Gipfels sind die Suche nach partnerschaftlichen Lösungen für eine intensivere Zusammenarbeit in Sachbereichen und ein offener Dialog über die Möglichkeit einer Fusion. Der Stadtrat unterstützte die Motion der ehemaligen Stadträte Reto Nause (cvp) und Ueli Stückelberger (gfl) deutlich mit 55 zu 2 Stimmen. Es handelt sich zwar um eine Richtlinie, die für den Gemeinderat nicht verbindlich ist – dieser schlug aber vor, den Antrag anzunehmen.Die Strategie für Agglomerationen und Regionale Zusammenarbeit (Sarz) sei nur ein erster Schritt, meinte etwa Jacqueline Gafner Wasem (fdp). Eine Fusion sei in erster Linie eine Frage der Identität, sagte Ursula Marti (sp). Daher müsse erst die Einsicht wachsen, dass man gemeinsam stärker sei. Peter Bernasconi von der SVP-Plus-Fraktion gab zu bedenken, dass nicht alle Gemeinden an einer Fusion interessiert sind. «Wir sind keine attraktive Braut – bei unserer finanziellen und steuerlichen Situation.» (jäg)>

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