Zum Hauptinhalt springen

Grundstein für neues Stadtquartier gelegt

Schönberg Ost Ende nächsten Jahres können hier die ersten Bewohnerinnen und Bewohner einziehen: in 45 Eigentumswohnungen auf dem Areal Schönberg Ost in Bern. Zwischen Zentrum Paul Klee und Rosengarten entsteht in den nächsten Jahren ein neues Stadtquartier mit 400 Wohnungen für mindestens 1000 Menschen. Gestern haben Bau- und Immobilienfirmen, Burgergemeinde als Eigentümerin, Stadtbehörde, Planer und weitere Beteiligte den Grundstein zur ersten Bauetappe gelegt.Vorerst werden 7 von insgesamt 16 Mehrfamilienhäusern gebaut. Die Karl Steiner AG in Zürich und Bern sowie die Ramseier Integral AG Bern bilden die Bauherrschaft. Die komplexe Organisationsform sei eine Herausforderung gewesen, sagte Michael Schiltknecht, Bereichsleiter Immobilienentwicklung bei der Steiner AG. Als weitere Herausforderungen nannte Schiltknecht die Vermarktung, das schnelle Tempo, das die Burgergemeinde anschlug, sowie die Kosten: Es sei schwierig gewesen, mit den hohen Ansprüchen an die Architektur Wohnungen zu einem erschwinglichen Preis zu realisieren. Hochwertige MaterialienIn Schönberg Ost sollen ausschliesslich hochwertige Materialien verwendet werden. Laut Schiltknecht ist die Hälfte der Wohnungen verkauft. Die Firma Mössinger Immobilien in Liebefeld vermarktet das Angebot. Die teuerste Wohnung, eine 6,5-Zimmer-Attika zum Preis von 1,66 Millionen Franken, entsteht an der Brechbühlerstrasse 11 und ist reserviert. Das günstigste Angebot, eine 4,5-Zimmer-Wohnung zum Preis von knapp 0,5 Millionen Franken, wird an der Von-Gunten-Strasse 12 gebaut und ist gemäss der gestern aufgelegten Liste «provisorisch reserviert».Steuereinnahmen für die StadtStadtpräsident Alexander Tschäppät (sp) war des Lobes voll für die beispielhafte Stadtentwicklung. Die Grundsteinlegung sei ein bedeutender Tag für Bern: Das Projekt trage zur Linderung der Wohnungsnot bei, erhöhe die Attraktivität der Bundesstadt als Wohnstadt und fülle die Auftragsbücher von Architekturbüros und Baufirmen. Tschäppät ermunterte die Burgergemeinde, sie solle weiteres schönes Burgerland für den Wohnungsbau zur Verfügung stellen: «Die Burgergemeinde bekommt den Baurechtszins, die Stadt die Steuereinnahmen.» Die vorbildliche Zusammenarbeit aller Beteiligten und die seriöse Vorbereitung haben laut Tschäppät zum schnellen Erfolg geführt: Bei allen 16 Baugesuchen habe es keine einzige Einsprache gegeben.Zum Grundstein wurde gestern ein Metallkoffer mit Zeitdokumenten in den Boden gelegt – damit der Archäologie auch in ferner Zukunft die Arbeit nicht ausgeht. (dv)>

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch