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Freiwilligenarbeit soll gefördert werden

Feuerwehr und andere Freiwilligenarbeit solle gefördert und nicht besteuert werden, forderte Edith Vanoni-Rempfler (gfl) in einem Postulat.

Der Grosse Gemeinderat hat es am Mittwochabend in einem Punkt – die Förderung betreffend – mit 16 zu 15 Stimmen als erheblich erklärt. Andere Teile des Vorstosses, der im Oktober 2008 eingereicht worden war, sind bereits erfüllt. Im Januar 2009 war die Feuerwehr schon einmal Thema im Gemeindeparlament. Weil der Fiskus seit 2008 stärker auf den Sold der Feuerwehrleute zugreift, beschloss das Parlament, die Entschädigungssätze zum Ausgleich anzuheben. Auf Bundesebene sind zudem gegenwärtig Bestrebungen im Gang, den Feuerwehrsold von den Steuern zu befreien.

Im Postulat verlangte Vanoni-Rempfler auch, dass ein Anerkennungsanlass für die Freiwilligenarbeit noch in diesem Jahr stattfinden soll, anstatt erst 2010. Diesen Punkt lehnte der Gemeinderat in seiner Antwort ab. Zudem wurden Massnahmen für die Förderung der Freiwilligenarbeit in allen Bereichen von der Feuerwehr bis zur Kranken- und Betagtenbetreuung gefordert. Hier verwies der Gemeinderat darauf, dass zum Beispiel in den Bereichen Tageseltern und Krankenpflege die entsprechenden Institutionen für Anerkennung und Honorierung der Freiwilligen zuständig sei.

«Dieser Punkt ist nicht erfüllt»

Damit gab sich Vanoni-Rempfler nicht zufrieden. Sie kritisierte, dass der Gemeinderat zu lange für eine Antwort gebraucht habe. Jetzt sei ein Freiwilligenanlass im Jahr 2009 nicht mehr realisierbar. Der Gemeinderat solle aber mehr tun als bisher. Mögliche Ideen seien ein Anerkennungspreis oder die Suche nach Freiwilligen im Mitteilungsblatt MZ. Im Leitbild der Gemeinde sei eine Förderung vorgesehen. «Dieser Punkt ist also nicht erfüllt.» Gemeindepräsident Stefan Funk (fdp) verwahrte sich dagegen, dass die Gemeinde nichts unternehme: «Wir tun bereits sehr viel für die Freiwilligenarbeit.» Der Antrag von Vanoni-Rempfler wurde von der SP unterstützt und mit 16 zu 15 Stimmen angenommen. Nun muss der Gemeinderat Ideen vorlegen, wie die Freiwilligenarbeit in Zollikofen gefördert werden kann.

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