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Fast 1100 Unterschriften

Hinterkappelen Am Donnerstag hat das Aktionskomitee «Lärmschutz und Umwelt Jagdschiessanlage Bergfeld Hinterkappelen» eine Petition mit 1097 Unterschriften an Regierungsrat Christoph Neuhaus (svp) übergeben. Mit der Petition will das Komitee auf die «seit Jahrzehnten bestehenden Missstände, was Lärm und Rückstände betrifft», hinweisen. Die Bevölkerung der Gemeinde Wohlen leide seit Jahren unter dem unzumutbaren Schiesslärm, der von der Jagdschiessanlage ausgehe. Zudem sei der Boden durch das verschossene Blei und durch andere Substanzen wie Arsen oder Antimon stark belastet. Das Bedürfnis nach einer Sanierung sei gross, sagte Bruno Bachmann, einer der Initianten.Schon lange ein ThemaDas Komitee verlangt, dass der Schiesslärm «durch modernste und zeitgemässe Massnahmen» reduziert wird. Ausserdem sollen neutrale Lärm- und Grundwassermessungen vorgenommen werden. Von den Jagdschützen wird gefordert, dass sie «namhafte Beträge» auf ein Sperrkonto für die Deckung der Sanierungskosten einzahlen. Für die Einhaltung der Vorschriften ist der Kanton Bern zuständig. Lärm und vergifteter Boden bei der Anlage in Hinterkappelen sind schon seit Längerem ein Thema. 1999 hatte die Gemeindeversammlung einer Reglementsänderung zur Änderung der Schiesszeiten zugestimmt. Das Verwaltungsgericht des Kantons Bern hob diesen Volksentscheid aber wieder auf, weil die Gemeinde Wohlen in dieser Angelegenheit nicht über die nötigen Kompetenzen verfüge. (wal)>

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