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Erneut acht Einsprachen gegen die Ortsplanung

Muri Bei der zweiten öffentlichen Auflage der Ortsplanungsrevision sind acht Einsprachen eingegangen. «Diese Zahl bewegt sich in der Grössenordnung, die wir erwartet haben», sagt Gemeindepräsident Hans-Rudolf Saxer (fdp) auf Anfrage. Nur eine der Eingaben sei neu, die sieben anderen stammten von Einsprechern, die bereits gegen die erste Auflage Einwände erhoben hatten. Wie die Gemeinde gestern mitteilte, richten sich je drei Einsprachen gegen die geplanten Mischzonen für die Tankstellen an der Thunstrasse sowie gegen das Projekt «GenerationenWohnen» im Thoracker. In einer Einsprache wird die Entlassung einer Parzelle aus dem Landschaftsschutzgebiet verlangt, in einer anderen die Ortsplanungsrevision generell abgelehnt. Abstimmung im MaiBaureglement und Zonenplan mussten ein zweites Mal aufgelegt werden, weil sie aufgrund von Einsprachen und in Anschluss an die parlamentarische Debatte in verschiedenen Punkten verändert worden waren. So wurde in der Schürmatt die Fläche für die geplanten Mehrfamilienhäuser mit 150 bis 160 Wohnungen reduziert. Beim Projekt «GenerationenWohnen» wurde die Nutzungsziffer der Fläche um 2000 Quadratmeter reduziert und es wurde eine Misch- und Gewerbezone südlich der Thunstrasse geschaffen, was eine flexiblere Nutzung und damit auch Quartierläden ermöglicht. Insgesamt gingen deutlich weniger Einsprachen ein als bei der ersten öffentlichen Auflage der Ortsplanung im Juni 2008. Damals richteten sich von 35 Einsprachen je sechs Eingaben gegen die Überbauung Schürmatte, das Projekt «GenerationenWohnen» und die geplanten Mischzonen an der Thunstrasse. Sechs der Eingaben konnten bereinigt werden. Einspracheverhandlungen für die verbleibenden 29 und die neue Einsprache aus der zweiten Auflage würden in den nächsten Wochen geführt, sagt Saxer: «Unser Handlungsspielraum ist allerdings sehr klein.» Weil das Parlament bereits über die Vorlage entschieden hat, kann nun nichts mehr daran verändert werden. Die Bevölkerung wird am 17. Mai über die Ortsplanungsrevision als Gesamtpaket abstimmen. «Ich bin zuversichtlich, aber es wird noch viele Gespräche und viel Überzeugungsarbeit brauchen», sagt Saxer. (hpa)>

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