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Einsprecher lassen nicht locker

Die Verkehrsberuhigungsmassnahmen in der Länggasse beschäftigen die Juristen des Kantons.

Drei Parteien haben bei der Bau-, Verkehrs- und Energiedirektion eine Beschwerde gegen den Gesamtbauentscheid zum Teilprojekt 3 eingereicht, den Regierungsstatthalterin Regula Mader im Juni gefällt hat. Das Statthalteramt habe die Einsprachen nicht selber geprüft, sondern «grösstenteils» die Stellungnahme der Stadt Bern übernommen, schreibt der Länggass-Leist in seiner Beschwerde. In der Beschwerdeschrift listet er eine ganze Reihe von Kritikpunkten auf. An erster Stelle genannt werden die versenkbaren Pfosten (Poller) an der Fabrik-, der Neufeld-, der Waldheim- und der Neubrückstrasse sowie die Sperre an der Kreuzung Muesmatt-/Freiestrasse. Unzufrieden ist die Quartierorganisation auch, dass die Trottoirs abgesenkt werden und Parkplätze für Autos auf Trottoirs vorgesehen sind. «Dadurch entstehen überall im Quartier Mischverkehrszonen.» Ein Dorn im Auge sind dem Leist zudem die geplante Lichtsignalanlage an der Kreuzung Länggass-/ Bremgartenstrasse sowie der Kreisel Falkenplatz/Hallerstrasse/ Erlachstrasse.Die Opposition könnte Auswirkungen auf den Baubeginn haben. Die Stadt wollte das Teilprojekt 3 im Spätherbst starten. «Wir prüfen, ob wir einzelne Module gleichwohl termingerecht auslösen können», sagt Projektleiter Reto Zurbuchen auf Anfrage. Teilprojekt 2, welches schwergewichtig auf die Beruhigung von Neubrück- und Mittelstrasse zielt, wird Ende Oktober abgeschlossen. (ruk)

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