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Die Top-10-To-Do-Liste

Am Donnerstag beginnt das 26. Gurtenfestival. Der «Bund» hat eine Liste mit den zehn Aktivitäten erstellt, die das Gurtenerlebnis perfektionieren.

Ab Donnerstag kann man auf dem Gurten seiner Lieblingsband zujubeln – aber nicht nur. (Beat Schweizer)
Ab Donnerstag kann man auf dem Gurten seiner Lieblingsband zujubeln – aber nicht nur. (Beat Schweizer)

Zu Fuss auf den Gurten Das Festivalerlebnis kann nur für jene vollkommen werden, welche die Strecke von der Talstation der Bahn (572,6 m ü. M.) bis zur Bergstation (839,5 m ü. M.) zu Fuss bewältigen. So wie von den Organisatoren angegeben in 20 Minuten schafft man es kaum. Unsere Empfehlung: 45 Minuten reservieren, 15 davon für die Bar bei der Mittelstation.

Stage-Sliding Stage-Diving war gestern. Exklusiv auf dem Gurten gibt es die neue Trendsportart Stage-Sliding. Startpunkt ist oberhalb der Waldbühne. Ein paar Schritte Anlauf genügen, und schon rutscht man den Abhang Richtung Bühnenrand hinunter – egal ob aufrecht, liegend oder auf allen Vieren. Stilnoten werden keine erteilt, die Sicherheit liegt in eigener Verantwortung. Besonders zu empfehlen im taunassen Gras oder bei Regen.

Den Ur-Gurten erleben Seit dem ersten Gurtenfestival 1977 hat sich vieles verändert. Was aber damals wie heute zum unvergleichlichen «Gurten-Groove» gehört, kann am Hang zwischen Hauptbühne und Dance-Tents erlebt werden: Decke ausbreiten, Sonnen- oder Regenschirm aufspannen, hinsetzen, die perfekte Aussicht auf die Hauptbühne geniessen, der Musik lauschen, Leute beobachten.

gutes tun Wer ein gutes Herz hat – oder einfach zu faul ist, seine Trinkbecher (Depot 2.–) an eine Bar zurückzubringen –, überlässt sein Leergut am besten den Leuten der Hilfsorganisation «Viva con Agua». Mit dem Erlös der eingesammelten Becher wird ein Brunnen-Projekt in Mosambik unterstützt.

Quirten Seit dem Rauchverbot in Berner Beizen ist das «Smirten» (Wortspiel to smoke und to flirt) vor den Lokalen «in». Auf dem Gurten gibt es «Quirten» (to queue und to flirt): Das Schlangestehen vor den Essständen oder am Eingang lässt sich am besten gemeinsam mit netten Mitmenschen zelebrieren.

Open-Air ÜbernachtenWer zu Hause erzählen will, er sei ein vollkommener Gurtenfan, muss eine Nacht auf dem Festivalgelände verbringen (nicht Sleeping-Zone!). Schlafsäcke sind erlaubt, Zelte nicht. Wer auf der Gurtenwiese liegt, die Sterne am Himmel zählt und später den Sonnenaufgang bewundert, wird eindeutig mehr vom Festival haben als andere.

Abkühlen Noch sind die Wetterprognosen für das Wochenende nicht eindeutig. Zumindest morgen Donnerstag soll es aber sehr heiss werden. Zur Abkühlung bietet sich das natürlichste aller Mittel an: Wasser. Am besten füllt man sich lange vor der Nachmittagshitze die Kühlbox mit Eis. Für Hippie-Stimmung besonders geeignet sind Sonnenschirme mit Blumenmotiven.

bewusstes hören Ein Konzert-Tipp muss doch sein: Wer auf angesagte britische Indie-Rockmusik steht, dem sei der Donnerstag ans Herz gelegt. Die Bands Bloc Party und Franz Ferdinand versprechen beste Unterhaltung. Ein Geheimtipp ist der Electro-Pop von Friendly Fires am Freitagnachmittag. Mehr zum Musikprogramm gibt es in der morgigen «Bund»-Ausgabe.

JassenWer plant, von Donnerstag bis Sonntag auf dem «Hoger» zu bleiben, muss sich zwischendurch eine Auszeit gönnen – ansonsten sind die vier langen Tage samt den drei langen Nächten kaum durchzustehen. Unser Tipp für die Auszeit: Sich drei Kollegen schnappen, in die neue Lounge der Sleeping-Zone sitzen und Jassen. Wer verliert, muss das nächste Getränk holen.

Abstieg Zu Fuss Nach dem Fest ist vor dem Fest. Wer auf groteske Dialoge und Situationen steht, dem sei dringend empfohlen, auch den Rückweg zu Fuss zu bewältigen. Nach drei durchzechten Nächten, viel Sonnenschein und berauschenden Konzerten sind die meisten Zeitgenossen, die man sonntags um 22 Uhr irgendwo zwischen Berg- und Talstation antrifft, zwar schräg, aber doch irgendwie lustig.

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