Zum Hauptinhalt springen

Burgergemeinde gestützt

Stadtrat Wenigstens an einem Punkt in der Antwort des Gemeinderats habe er Freude, meinte Interpellant Rolf Zbinden (pda): Dieser streite immerhin nicht explizit ab, dass die Burgergemeinde in den 1930er-Jahren eine Gefahr für die Demokratie dargestellt habe. Seither habe sich an der Struktur der Burgergemeinde aber nichts geändert. In einer Interpellation wollte Zbinden wissen, ob der Gemeinderat vorhabe, das «historische Relikt» mit der Einwohnergemeinde zu vereinigen. Sukkurs bekam Zbinden von der GB/JA-Fraktion. Natalie Imboden: «Es wäre an der Zeit, diesen alten Zopf aus dem Ancien Régime abzuschneiden.»«Ich bin Bernburger und stolz darauf», sagte Peter Bernasconi (svp). Die bürgerlichen Votanten unterstrichen die wichtigen Funktionen, welche die Burgergemeinde für die Öffentlichkeit erfülle. Er sei kein Bernburger und auch stolz, frotzelte Stadtpräsident Alexander Tschäppät. Dennoch stelle sich der Gemeinderat hinter die Burgergemeinde: Diese aufzulösen, liege nicht im Interesse der Stadt Bern. Die Unterstellung des Interpellanten, wonach die Burgergemeinde eine Gefahr für den Rechtsstaat darstelle, weise er in aller Schärfe zurück. (jäg)>

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch