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Bordell-Besitzer gibt auf

Stadt Bern Bis vor Bundesgericht zog der Besitzer zweier Bordelle im Breitenrain, um die beiden Etablissements möglichst lange weiterbetreiben zu können. Nun gibt er auf. «Das Verfahren wird infolge Rückzugs der Beschwerde abgeschrieben», heisst es auf der Internetseit des höchsten Gerichts in Lausanne. Das Verwaltungsgericht hatte bereits im Oktober 2008 festgestellt, dass die beiden Salons an der Parkstrasse 15 und am Birkenweg 17 zonenwidrig in einem Wohnquartier liegen und angeordnet, dass sie bis Januar 2009 geschlossen werden müssen. Die Bordelle waren Bauinspektor Charles Roggo im Jahr 2006 anlässlich einer Baukontrolle aufgefallen. Im August 2006 forderte er die Besitzer auf, die Salons bis Ende Februar 2007 zu schliessen oder nachträglich ein Baugesuch für die Umnutzung einzureichen. Doch der Eigentümer blieb untätig, wohl ahnend, dass ein nachträgliches Baugesuch kaum Chancen auf Erfolg hätte. Im April 2008 ordnete die Bau-, Verkehrs- und Energiedirektion die Schliessung an und das Verwaltungsgericht stützte diesen Entscheid. Weil der Salonbesitzer nun auf die Appellation beim Bundesgericht verzichtet, hat dieses Urteil nun Gültigkeit. «Wir haben den Besitzer bereits aufgefordert, die zonenfremde Nutzung zu entfernen», sagt Bauinspektor Charles Roggo. Die Sexarbeiterinnen seien nur indirekt von der Massnahme betroffen. «Sie können da wohnen bleiben, dürfen aber in den Wohnungen nicht mehr ihrem Gwerbe nachgehen», so Roggo. (pas)>

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