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BKW will Leitungen bauen

Zahlreiche Leitungen und eine ganze Unterstation will der bernische Energieversorger BKW im Raum Mühleberg in den Jahren 2010 bis 2013 um- und neu bauen.

Aus der Unterstation Mühleberg Ost, heute unter freiem Himmel, wird eine Innenraumanlage. Zudem soll sie mit einer 380-Kilovolt-Leitung ausgestattet werden, die Strom über Landesgrenzen hinweg befördern kann. Ausserdem möchte die BKW laut einer Publikation im «Laupen-Anzeiger» die Leitungen Mühleberg–Kerzers–Galmiz, Mühleberg–Pieterlen/Kappelen, Mühleberg–Lindenholz/Bickingen, Mühleberg–Gasel–Wattenwil, Mühleberg–Hauterive/Botterens und Mühleberg–Chamoson/Gstaad neu verlegen.

«Wir wollen einige Leitungen zusammenlegen», erklärt BKW-Sprecher Antonio Sommavilla. Neu sollen sie nur noch auf zwei Trassees verlaufen. Die Leistung mehrerer Leitungen möchte die BKW zudem ausbauen. «Die Lebensdauer unserer Anlagen ist erschöpft. Im Zuge der Sanierung soll nun zusätzlich ihre Effizienz gesteigert werden», sagt Sommavilla. Dies sei wichtig für die Versorgungssicherheit des Mittellandes. Ob die Vorhaben glatt über die Bühne gehen werden, ist allerdings fraglich, gingen doch schon gegen den Ausbau der Hochspannungsleitung Mühleberg–Wattenwil von 132 auf 220 Kilovolt über 300 Einsprachen ein. Die Entscheidung diesbezüglich ist beim Bundesamt für Energie hängig. (sn)

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