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Bambusstab für Nause

Wir schaffen Sicherheit und Sauberkeit: So lautete das Wahlversprechen Nummer eins der «Bürgerlichen Mitte» bei den Gemeinderatswahlen in der Stadt Bern. Wer dies verspricht, geht davon aus, Bern sei heute unsicher und unsauber. Nun wissen Experten, dass Sicherheit zunächst einmal im Kopf beziehungsweise im Bauch beginnt. Nicht die Kriminalitätsstatistik, sondern das subjektive Sicherheitsempfinden entscheidet in erster Linie darüber, ob ein Subjekt sein Umfeld als sicher oder unsicher beurteilt. Eine dunkle Häuserecke, eine menschenleere Gasse, Sprayereien, überquellende Abfallkübel oder Bettler mit Hunden können beim Subjekt unvermittelt Ängstlichkeit auslösen.Dagegen muss angekämpft werden: Ein Selbstverteidigungskurs an der Tai-Chi-Schule zum «Harmonischen Drachen» stärkt die Selbstsicherheit. Die Wu-Shi-Krieger, die an Wochenenden in Bern ängstliche Frauen nach Hause begleiten, haben die Kurse mit Erfolg bestanden. Berns neuer Sicherheitsdirektor Reto Nause erhält deshalb den Bambusstab geschenkt. Der Anfängerkurs beginnt am 12. Januar. (dv)>

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