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Ausgeglichenes Budget

Münchenbuchsee, das in den nächsten acht Jahren seinen Bilanzfehlbetrag von 4 Millionen Franken abbauen muss, hält das Budget 2010 nur knapp im Gleichgewicht. Die Sanierung wird ein langer Prozess werden.

Das Budget rechnet bei einem Aufwand von 49,4 Millionen Franken und einer gleichbleibenden Steueranlage von 1,52 Einheiten im nächsten Jahr mit einem ausgeglichenen Ergebnis. Der Kanton Bern und viele Gemeinden gehen im nächsten Jahr von massiven Steuerausfällen infolge der Finanz- und Wirtschaftskrise aus. Nicht so die Gemeinde Münchenbuchsee im Voranschlag für das nächste Jahr: «Bei den Einkommenssteuern natürlicher Personen wird gegenüber dem Voranschlag 2009 mit einem Zuwachs von 1 Prozent gerechnet», heisst es in den Unterlagen des Gemeinderates für die Sitzung des Gemeindeparlaments am 22. Oktober. «Viele Steuerzahler in Buchsi arbeiten bei der öffentlichen Hand, darum sind unsere Steuereinnahmen stabil», sagt Gemeinderätin Sonja Bucher (svp), zuständig für die Finanzen. Auch die Teuerung werde im laufenden Jahr bei der öffentlichen Hand noch ausgerichtet. Mit Mindereinnahmen rechne man aber bei der privaten Vermögenssteuer und den Firmen. Wegen der stark defizitären Rechnung 2008 ergab sich Ende letzten Jahres ein Bilanzfehlbetrag von 4 Millionen Franken, der innert der gesetzlich vorgeschriebenen Frist von acht Jahren abgebaut werden muss. Trotz dem knappen Budget wird im nächsten Jahr eine Tranche von knapp 120000 Franken getilgt. Der Rest des Bilanzfehlbetrages von rund 3,8 Millionen Franken ist bis zum Jahre 2016 abzutragen. Dies bedeutet, dass in den verbleibenden sechs Jahren durchschnittlich jährlich rund 640000 Franken abzuschreiben sind. «Die Sanierung wird ein langer Prozess», sagt Bucher dazu.Mehr Investitionen als geplantZudem muss Buchsi bei der Investitionsrechnung einen Griff in eine andere Kasse tun, um die eigenen Vorgaben betreffend Plafonierung einhalten zu können. Zwar werden im nächsten Jahr 3,5 Millionen Franken investiert, die Rechnung wird aber durch die Entnahme von einer Million Franken aus dem Fonds Planungsmehrwerte entlastet. Eigentlich wollte der Gemeinderat in den Jahren ab 2010 nur noch 2 Millionen jährlich investieren. Im laufenden Jahr werde man aber weniger als die geplanten 2,5 Millionen Franken investieren, erklärt Bucher. Und über die gesamte Periode bleibe im Durchschnitt der Plafond von 2 Millionen eingehalten. Münchenbuchsee verfügt erst seit diesem Sommer über ein gültiges Budget für das laufende Jahr. Dabei wurde die Steueranlage von 1,48 auf 1,52 Einheiten erhöht. Vorgesehen ist für 2009 ein ausgeglichenes Resultat. >

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