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Überflüssiges Wasser brauchen

Kehrsatz Die Gemeinde Kehrsatz überlegt sich eine neue Nutzung für die Quelle der Gurtenbrauerei. Zwar wird das Wasser, das immer noch der «Braui» gehört, nach wie vor gefasst, genutzt wird es seit der Schliessung der Gurtenbrauerei Ende 1996 aber nicht mehr. Das aus dem Längenberg stammende Wasser laufe zum Teil in den Bach, zum Teil werde es ins Abwasser abgeführt, sagte der Kehrsatzer Gemeindeschreiber Remy Raeber gestern auf Anfrage.Nun will der Kehrsatzer Gemeinderat, wie er in seiner Legislaturplanung festhält, die Machbarkeit und die Wirtschaftlichkeit eines Kleinwasserkraftwerkes abklären lassen und gegebenenfalls ein entsprechendes Projekt realisieren. Zudem wird abgeklärt, ob die Gemeinde, die bisher keine Wasserenergie gewinnt, ihren Strom aus der eigenen Turbine gegebenenfalls an die BKW verkaufen könnte. Ins Trinkwasser der Gemeinde einspeisen lassen will die Kehrsatzer Regierung das überflüssige Wasser nicht. «Es entspricht nicht mehr unbedingt den Trinkwasseranforderungen», sagte Raeber, «und die Sanierungskosten wären hoch.» (rss)>

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